Website-Wartung umfasst alle regelmäßigen Arbeiten, die eine Website sicher, erreichbar und aktuell halten: Updates von System und Erweiterungen, Backups mit getesteter Wiederherstellung, die Überwachung von Zertifikat und Erreichbarkeit sowie die Kontrolle von Formularen, Ladezeit und Google-Daten. Für eine typische Unternehmenswebsite heißt das: Updates und Backups jede Woche prüfen, Inhalte und Search Console monatlich, die Wiederherstellung vierteljährlich, Rechtstexte und Verträge jährlich.
Wie viel Zeit das kostet, hängt vor allem von der Technik ab. Eine WordPress-Website mit vielen Plugins braucht deutlich mehr Aufmerksamkeit als eine statische Website. In diesem Ratgeber zeige ich Ihnen, welche Aufgaben in welchem Abstand anfallen, warum Sie keine davon auf später verschieben sollten, was Wartungspakete laut den Preisseiten mehrerer Anbieter kosten und worauf Sie beim Wartungsvertrag achten. Den passenden Wartungsplan mit automatischer Kostenrechnung können Sie als Excel-Datei herunterladen. Stand aller Angaben: Oktober 2026.
Was gehört zur Website-Wartung, was zur Pflege und was zur Betreuung?
Die drei Begriffe werden oft gleich verwendet, meinen aber Unterschiedliches. Für Angebote und Verträge lohnt sich die saubere Trennung, denn sonst zahlen Sie für eine „Betreuung“, die am Ende nur aus automatischen Updates besteht.
| Begriff | Worum es geht | Typische Aufgaben |
|---|---|---|
| Website-Wartung | Technik und Sicherheit | Updates, Backups, Zertifikat, Erreichbarkeit, Fehlerbehebung |
| Website-Pflege | Inhalte | Preise, Öffnungszeiten, Team, Referenzen, neue Seiten, Rechtstexte |
| Website-Betreuung | Dienstleistung aus beidem | Wartung plus Pflege, oft mit SEO-Kontrolle und kleinen Änderungen |
| Wartungsvertrag | vertragliche Grundlage | feste Leistungen, Intervalle, Reaktionszeiten, Preis |
Wartung ist die Pflicht, Pflege die Kür, die über Anfragen entscheidet. Eine technisch einwandfreie Website mit Preisen von vor drei Jahren bringt ebenso wenig wie eine aktuelle Website, die seit Monaten keine Updates bekommen hat. Beide Teile gehören in einen Plan.
Ein Hinweis zur Einordnung: Dieser Ratgeber gehört zur Reihe über Website-Projekte. Wenn Ihre Website so alt ist, dass Wartung nur noch Flickwerk ist, finden Sie im Leitfaden zum Website-Relaunch den Weg zu einer neuen Website, ohne Ihre Google-Rankings zu verlieren.
Warum regelmäßige Website-Wartung kein Luxus ist
Für Angreifer spielt die Größe Ihres Unternehmens kaum eine Rolle. Bekannte Lücken in verbreiteten Systemen und Plugins lassen sich automatisiert bei sehr vielen Websites gleichzeitig ausprobieren, ganz gleich, ob dahinter ein Konzern oder ein Malerbetrieb steht. Das BSI beschreibt, dass Cyberkriminelle versuchen, Schwachstellen schon in den ersten Tagen nach ihrem Bekanntwerden auszunutzen, und empfiehlt, Updates möglichst rasch zu installieren, sobald sie verfügbar sind (Stand Oktober 2026).
Wie oft das nötig ist, zeigt ein Blick auf WordPress im September 2026. Am 17. September erschien WordPress 7.1.1 mit 11 Sicherheitskorrekturen, laut WordPress.org (Stand 17.09.2026). Fünf Tage später folgte WordPress 7.1.2, das eine Lücke mit kritischer Einstufung schloss, die unter bestimmten Bedingungen das Ausführen von Code ermöglichte (Stand 22.09.2026). Wer Updates nur einmal im Monat von Hand einspielt und die automatischen Sicherheitsupdates abgeschaltet hat, war in dieser Zeit womöglich wochenlang angreifbar.
Die meisten Lücken stecken allerdings nicht im WordPress-Kern, sondern in Erweiterungen. Der Sicherheitsdienstleister Patchstack zählte für 2025 insgesamt 11.334 neue Schwachstellen im WordPress-Umfeld, 91 % davon in Plugins und 9 % in Themes. Bei den am stärksten angegriffenen Lücken vergingen im gewichteten Median nur fünf Stunden von der Veröffentlichung bis zur ersten Ausnutzung, und für 46 % der Lücken gab es bei ihrer Veröffentlichung noch kein Update des Herstellers, laut Patchstack (Stand Februar 2026). Ein wöchentlicher Termin allein reicht für Sicherheitsupdates deshalb nicht. Dazu gehören automatische Sicherheitsupdates oder eine Benachrichtigung, sobald eine kritische Lücke bekannt wird. Für ein Plugin mit bekannter Lücke und ohne Update hilft nur Deaktivieren und Ersetzen.
Auch die Server-Software altert
Updates betreffen auch PHP, die Programmiersprache auf dem Server, mit der WordPress und viele andere Systeme laufen. PHP 8.1 bekommt laut php.net seit dem 31. Dezember 2025 keine Sicherheitsupdates mehr, PHP 8.2 nur noch bis zum 31. Dezember 2026 (Stand Oktober 2026). Laut der Statistik von WordPress.org liefen am 5. Oktober 2026 rund 37 % aller WordPress-Installationen auf PHP 8.1 oder einer noch älteren Version. Eine Website kann also beim WordPress-Kern auf dem neuesten Stand sein und trotzdem auf einer Server-Version laufen, für die niemand mehr Sicherheitslücken schließt.
Datenschutz verlangt Sicherheit nach dem Stand der Technik
Sobald Ihre Website personenbezogene Daten verarbeitet, etwa über ein Kontaktformular, eine Terminbuchung oder einen Newsletter, gilt Art. 32 DSGVO. Er verlangt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, die dem Risiko angemessen sind und den Stand der Technik berücksichtigen. Ausdrücklich genannt sind unter anderem die Fähigkeit, Daten nach einem technischen Zwischenfall rasch wiederherzustellen, und ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung der Maßnahmen. Übersetzt in die Praxis heißt das: aktuelle Software, funktionierende Backups und ein Plan, nach dem Sie beides kontrollieren.
Wird eine Website gehackt und gelangen dabei personenbezogene Daten in fremde Hände, müssen Sie das nach Art. 33 DSGVO in der Regel unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden der Datenschutzaufsicht melden. Spätestens dann wird aus einer verschobenen Wartung ein teures Problem. Ich bin kein Rechtsanwalt. Ob und was Sie im Einzelfall melden müssen, klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder einer Kanzlei.
Sichtbarkeit und Anfragen
Die dritte Folge fehlender Wartung ist leiser. Ein Kontaktformular, das seit einem Update keine E-Mails mehr verschickt, kann wochenlang unbemerkt bleiben. Eine Seite, die durch ein neues Plugin langsamer geworden ist, verliert Besucher, bevor sie anfragen. In Gesprächen mit kleineren Betrieben sehe ich oft Websites, die einmal viel Geld gekostet haben, ordentlich aussehen und trotzdem kaum Anfragen bringen. Meist liegt das an Texten und Aufbau. Fehlende Pflege verstärkt das Problem: veraltete Preise, ein Formular ohne Zustellung, Seiten, die mit jedem neuen Plugin etwas langsamer werden.
Welche Wartungsaufgaben in welchem Abstand anfallen
Ein Wartungsplan legt fest, was wann zu tun ist und wer es tut. Die folgenden Intervalle sind ein guter Ausgangspunkt für Unternehmenswebsites mit Content-Management-System. Bei einer statischen Website ohne Plugins entfällt ein Teil der Update-Aufgaben.
| Intervall | Aufgaben |
|---|---|
| sofort | Sicherheitsupdates für System, Plugins und Theme einspielen, sobald sie erscheinen |
| wöchentlich | verfügbare Updates prüfen und einspielen, automatische Backups kontrollieren, Meldungen der Erreichbarkeitsüberwachung prüfen |
| monatlich | Kontaktformular testen, Search Console auswerten, Zertifikat prüfen, Inhalte wie Preise und Öffnungszeiten aktualisieren, Google-Unternehmensprofil pflegen |
| vierteljährlich | Wiederherstellung aus dem Backup testen, Benutzerkonten prüfen, ungenutzte Plugins entfernen, Ladezeit und defekte Links prüfen |
| halbjährlich | PHP-Version beim Hoster prüfen, Impressum, Datenschutzerklärung und eingebundene Dienste abgleichen |
| jährlich | Barrierefreiheit stichprobenartig prüfen, Verträge für Domain, Hosting und Lizenzen prüfen, Wartungsplan überarbeiten |
Wichtig ist die Zeile „sofort“. Ein fester Wochentermin ist gut, aber bei einer als kritisch eingestuften Lücke sollten Sie nicht bis zum nächsten Termin warten. Abonnieren Sie dafür die Sicherheitsmeldungen Ihres Systems, bei WordPress etwa die Kategorie Security auf WordPress.org News, oder lassen Sie Ihren Dienstleister das übernehmen.
Im Wartungsplan zum Herunterladen sind diese Aufgaben bereits eingetragen. Sie passen die vorgeschlagenen Zeitschätzungen an und tragen Verantwortliche und das Datum der letzten Erledigung ein. Die Tabelle berechnet daraus den nächsten Termin, die Stunden pro Jahr und die Kosten pro Jahr.
Updates richtig einspielen, ohne die Website zu beschädigen
Updates sind der Kern der Website-Wartung und zugleich ihr größtes Risiko. Ein Plugin-Update kann mit dem Theme kollidieren, ein PHP-Wechsel kann ein altes Plugin lahmlegen. Wer deshalb Updates aus Angst liegen lässt, tauscht ein kleines Risiko gegen ein großes. Besser ist eine feste Reihenfolge.
- Backup erstellen Vor jedem größeren Update eine vollständige Sicherung von Dateien und Datenbank anlegen. Auch die WordPress-Dokumentation empfiehlt, vor einem Update zu sichern, damit Sie die Website bei Problemen wiederherstellen können.
- Änderungen lesen Kurz prüfen, ob das Update Sicherheitskorrekturen enthält und ob Hinweise auf Inkompatibilitäten bekannt sind. Sicherheitsupdates haben Vorrang.
- Auf einer Testumgebung testen Bei größeren Versionssprüngen und bei Websites mit Shop oder Buchung erst auf einer Kopie der Website einspielen. Viele Hoster bieten eine solche Staging-Umgebung mit einem Klick an.
- In fester Reihenfolge aktualisieren Erst das System selbst, dann Plugins, dann das Theme. So lässt sich ein Fehler einem Schritt zuordnen.
- Direkt danach prüfen Startseite, eine Leistungsseite, das Kontaktformular mit Testanfrage und die mobile Ansicht ansehen. Wenige Minuten reichen, um grobe Fehler zu bemerken.
- Protokollieren Datum, Versionen und Auffälligkeiten notieren. Wenn später etwas nicht funktioniert, wissen Sie, wann es angefangen hat.
Automatische Updates mit Kontrolle nutzen
WordPress spielt seit Version 3.7 kleinere Wartungs- und Sicherheitsversionen automatisch im Hintergrund ein, laut WordPress-Dokumentation (Stand Oktober 2026). Bei Plugins und Themes lassen sich automatische Updates einzeln einschalten. Ich rate dazu, die automatischen Sicherheitsupdates des Systems aktiviert zu lassen und bei Plugins nach Bedeutung zu entscheiden: Für kleine, gut gepflegte Plugins sind automatische Updates sinnvoll. Für Plugins, an denen Shop, Formulare oder Buchungen hängen, ist ein kontrolliertes Update mit Test sicherer. Automatik ersetzt die Kontrolle nicht. Prüfen Sie wöchentlich, ob die Updates durchgelaufen sind und die Website danach noch funktioniert.
Weniger Plugins, weniger Wartung
Jede Erweiterung ist ein weiteres Stück Software, das Updates braucht und Lücken haben kann. Die Zahlen von Patchstack zeigen, wo das Risiko liegt: Neun von zehn neuen Lücken im WordPress-Umfeld betrafen 2025 Plugins. Deaktivierte Plugins bleiben dabei auf dem Server und können trotzdem angreifbar sein. Entfernen Sie deshalb alles, was Sie nicht nutzen, und prüfen Sie bei neuen Plugins, ob sie regelmäßig aktualisiert werden. Ein Plugin, dessen letzte Aktualisierung Jahre zurückliegt, ist ein Kandidat zum Ersetzen.
Backups richtig anlegen und die Wiederherstellung testen
Ein Backup ist erst dann etwas wert, wenn Sie daraus Ihre Website wiederherstellen können. Das BSI rät Unternehmen, Sicherungskopien anzulegen und diese Backups regelmäßig zu testen (Stand Oktober 2026). Genau dieser zweite Teil fehlt in vielen Wartungsplänen.
Was gesichert werden muss
Zu einer vollständigen Sicherung gehören bei einem System wie WordPress zwei Teile: die Dateien (Programm, Theme, Plugins, hochgeladene Bilder und Dokumente) und die Datenbank mit Texten, Einstellungen und Formulareinträgen. Ein Backup nur der Dateien ist wertlos, wenn die Datenbank fehlt. Bei einer statischen Website genügt eine Kopie der Projektdateien, idealerweise in einer Versionsverwaltung wie Git, aus der sich jeder frühere Stand wiederherstellen lässt.
Wie oft und wo
Wie oft Sie sichern, richtet sich danach, wie oft sich die Website ändert. Eine Website mit täglichen Formulareingängen, Buchungen oder Bestellungen braucht tägliche Sicherungen. Eine Visitenkarten-Website, die sich alle paar Wochen ändert, kommt mit wöchentlichen Sicherungen und einer zusätzlichen vor jeder Änderung aus. Das BSI empfiehlt, einen festen Turnus für die Aktualisierung der Backups festzulegen und gelegentlich zu prüfen, ob das Backup tatsächlich alle Daten enthält und lesbar ist (Stand Oktober 2026).
Mindestens eine Kopie gehört an einen anderen Ort als den Webserver. Wenn das Hosting-Konto gehackt oder gekündigt wird, sind Backups auf demselben Server mit weg. Ein externer Speicher, ein Cloud-Speicher mit verschlüsselter Übertragung oder ein Download auf einen Rechner im Büro sind gängige Wege.
Die Wiederherstellung üben
Testen Sie mindestens vierteljährlich, ob sich eine Sicherung zurückspielen lässt, am besten auf einer Testumgebung. Dabei sehen Sie, ob alle Teile vorhanden sind und wie lange die Wiederherstellung dauert. Diese Zeit ist im Ernstfall die Zeit, in der Ihre Website nicht erreichbar ist. Art. 32 DSGVO nennt genau diese Fähigkeit ausdrücklich: die Verfügbarkeit der Daten und den Zugang zu ihnen nach einem technischen Zwischenfall rasch wiederherzustellen.
Sicherheit, Zertifikat und Erreichbarkeit überwachen
Neben Updates und Backups gehört die laufende Überwachung zur Website-Wartung. Sie soll Probleme melden, bevor Kunden sie bemerken.
- Erreichbarkeit: Ein Überwachungsdienst ruft Ihre Website in kurzen Abständen auf und schickt eine Nachricht, wenn sie nicht antwortet.
- HTTPS-Zertifikat: Läuft die automatische Verlängerung, und ist das Zertifikat gültig?
- Zugänge: Jedes Konto mit Administrationsrechten hat ein eigenes, starkes Passwort und eine Zwei-Faktor-Anmeldung. Konten ehemaliger Mitarbeitender und Dienstleister werden gelöscht.
- Search Console: Der Bericht zu Sicherheitsproblemen und manuellen Maßnahmen ist leer, E-Mail-Benachrichtigungen sind aktiviert.
- Formulare: Testanfragen kommen an, Spam hält sich in Grenzen.
- Domain: Die Domain verlängert sich automatisch, die hinterlegte Zahlungsart ist gültig.
Das Zertifikat verdient besondere Aufmerksamkeit, weil sich die Spielregeln gerade ändern. Let’s Encrypt, eine der verbreitetsten kostenlosen Zertifizierungsstellen, stellt heute Zertifikate mit 90 Tagen Laufzeit aus. Ab dem 10. Februar 2027 sollen es 64 Tage sein, ab dem 16. Februar 2028 nur noch 45 Tage, laut Let’s Encrypt (Stand Dezember 2025). Von Hand lässt sich das kaum noch zuverlässig erneuern. Prüfen Sie deshalb, ob Ihr Hoster die Verlängerung automatisch erledigt, und kontrollieren Sie monatlich, ob sie auch funktioniert hat. Ist das Zertifikat abgelaufen, zeigt der Browser Ihren Besuchern eine Sicherheitswarnung statt Ihrer Website.
Ein Notfallplan für den Ernstfall
Zur Wartung gehört auch die Frage, was passiert, wenn trotz allem etwas schiefgeht. Schreiben Sie auf einer Seite auf, wer im Notfall zuständig ist, wo die Zugänge zu Hosting, Domain und Website liegen, wo die Backups gespeichert sind und wie die Wiederherstellung funktioniert. Halten Sie außerdem fest, wen Sie bei einem Datenschutzvorfall informieren müssen. Wird Ihre Website gehackt, gilt diese Reihenfolge: Website vom Netz nehmen oder in den Wartungsmodus setzen, alle Passwörter ändern, die Lücke finden und schließen, eine saubere Sicherung aus der Zeit vor dem Angriff zurückspielen, Updates einspielen und erst dann wieder freischalten. Prüfen Sie parallel, ob personenbezogene Daten betroffen sind, denn dann kann die Meldefrist nach Art. 33 DSGVO laufen. Ein solcher Plan ist schnell geschrieben und spart im Ernstfall viel Zeit.
Website-Pflege für Inhalte, Rechtstexte und Barrierefreiheit
Die Pflege der Inhalte ist der Teil der Betreuung, der direkt über Anfragen entscheidet. Eine Website, auf der die Preise, das Team oder die Öffnungszeiten nicht stimmen, kostet Vertrauen. Monatlich sollten Sie deshalb einmal mit Kundenaugen über die wichtigsten Seiten gehen: Stimmen Leistungen, Preise oder Preisrahmen, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Einzugsgebiet und Ansprechpartner? Sind neue Referenzen, Projekte oder Bewertungen dazugekommen, die auf die Website gehören?
Parallel dazu pflegen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil. Öffnungszeiten, Leistungen und Fotos sollten dort dieselben sein wie auf der Website. Abweichungen verunsichern Kunden und schwächen Ihre Sichtbarkeit in der Suche vor Ort. Für Handwerksbetriebe, die vor allem in ihrer Region gefunden werden wollen, habe ich die wichtigsten Punkte im Ratgeber zur Website für Handwerker zusammengestellt.
Rechtstexte
Das Impressum muss nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein und aktuelle Angaben enthalten. Ändern sich Anschrift, Geschäftsführung, Registereintrag oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, muss das Impressum sofort angepasst werden. Die Datenschutzerklärung prüfen Sie immer dann, wenn Sie einen neuen Dienst einbinden, etwa ein Buchungstool, eine Karte, ein Video oder ein Analyse-Tool, und zusätzlich mindestens halbjährlich. Wer einen Dienstleister mit der Wartung beauftragt, der Zugriff auf personenbezogene Daten wie Formulareinträge hat, braucht mit ihm in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit ist keine einmalige Aufgabe. Jeder neue Text, jedes neue Bild und jede neue Funktion kann Barrieren schaffen: ein Foto ohne Alternativtext, ein Button mit zu wenig Kontrast, ein Formular, das sich nicht per Tastatur bedienen lässt. Ob das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Ihr Angebot gilt und wie Sie Ihre Website in einer halben Stunde selbst prüfen, steht im Ratgeber zur barrierefreien Website. Eine jährliche Stichprobe gehört in jeden Wartungsplan, für Websites, die unter das Gesetz fallen, auch nach jeder größeren Änderung.
SEO-Kontrolle als fester Teil der Wartung
Ob Ihre Website bei Google gefunden wird, verändert sich mit der Zeit, auch wenn Sie nichts an ihr ändern. Wettbewerber veröffentlichen neue Seiten, Google passt seine Systeme an, und technische Fehler schleichen sich ein. Ein monatlicher Blick in die Google Search Console dauert nicht lange und zeigt die wichtigsten Veränderungen:
- Leistung: Klicks und Impressionen im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr. Welche Seiten und Suchbegriffe verlieren, welche gewinnen?
- Seiten: Gibt es neue Fehler, etwa Seiten mit 404, Soft 404 oder „Durch noindex ausgeschlossen“, die eigentlich in den Index gehören?
- Core Web Vitals: Google nennt als gute Werte einen größten sichtbaren Inhalt innerhalb von 2,5 Sekunden, eine Reaktion auf Eingaben unter 200 Millisekunden und eine Layoutverschiebung unter 0,1, laut Google Search Central (Stand Dezember 2025). Verschlechtern sich diese Werte nach einem Update, ist das ein Hinweis auf ein Plugin oder ein zu großes Bild.
- Sitemaps: Wird die Sitemap fehlerfrei gelesen?
Wie Sie aus diesen Daten konkrete Verbesserungen ableiten, beschreibe ich im Ratgeber bei Google gefunden werden. Wer über die Pflege hinaus regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht, etwa Projektberichte oder Antworten auf Kundenfragen, gibt Google und KI-Suchsystemen zusätzliche Gründe, die Website zu zeigen.
Was kostet Website-Wartung und Website-Betreuung? Preise 2026
Wer die Wartung auslagert, zahlt meist eine feste Monatspauschale. Zur Einordnung hier die öffentlich genannten Pakete von fünf Anbietern, die bei Google für „Website-Wartung“ und „WordPress-Wartung“ weit oben stehen. Ich nenne sie bewusst nicht beim Namen: Es geht um einen Querschnitt dessen, was der Markt anbietet, nicht um eine Empfehlung oder einen Test. Alle Pakete beziehen sich auf WordPress, die Angaben stammen von den Preisseiten der Anbieter (abgerufen am 5. Oktober 2026). Preise ändern sich, maßgeblich ist immer die aktuelle Seite des Anbieters.
| Anbieter | Pakete und Monatspreise | Bedingungen laut Preisseite |
|---|---|---|
| Anbieter A | 24,99 €, 29,99 € und 44,99 €, zzgl. MwSt. | 12 Monate Mindestlaufzeit, im größten Paket 6 Monate; einmalige Wartung für 50 € |
| Anbieter B | 39 €, 89 € und 149 €, für WooCommerce-Shops 89 € bis 249 €, zzgl. MwSt. | bei monatlicher Zahlung 12 Monate Mindestlaufzeit; Zusatzarbeit 125 € pro Stunde zzgl. MwSt. |
| Anbieter C | 34,99 €, 59,99 € und 99,99 €, zzgl. MwSt. | 3 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar; 15, 30 oder 60 Minuten Support im Monat |
| Anbieter D | 49,90 €, mit SEO-Kontrolle 59,90 €, zzgl. USt. | monatlich kündbar, nur für Geschäftskunden, nach einer technischen Prüfung der Website |
| Anbieter E (Österreich) | neun Pakete von regulär 29,90 € bis 299,90 €, zum Abrufzeitpunkt mit Neukundenrabatt | Zusatzarbeit 90 € pro Stunde; Reaktionszeit je nach Paket von bis zu 48 Stunden bis zu 4 Stunden bei kritischen Problemen |
Ordnet man die Pakete nach Preis, ergeben sich drei Stufen. Die Grenzen sind fließend, die Tabelle zeigt den typischen Leistungsumfang.
| Preisstufe (pro Monat, netto) | Typischer Leistungsumfang | Passt zu |
|---|---|---|
| Einstieg: rund 25 bis 40 € | Updates von WordPress, Plugins und Theme, Backups zwischen monatlich und täglich, Sicherheitsscan, Bericht; keine oder höchstens 15 Minuten Arbeitszeit | kleinen Websites und Onepagern, die sich selten ändern |
| Mittel: rund 45 bis 90 € | zusätzlich tägliche Backups, Erreichbarkeitsüberwachung, Malware-Scan oder Firewall, 30 bis 60 Minuten für kleine Änderungen, teils Kontrolle der Search Console oder Pflege der Rechtstexte | Unternehmenswebsites mit Formularen und regelmäßigen Änderungen |
| Umfassend: rund 100 bis 300 € | zusätzlich Ladezeit-Optimierung, zugesicherte kurze Reaktionszeiten, eine bis vier Stunden Arbeitszeit, teils Testumgebung und Strategiegespräch | Shops, Buchungsportalen und geschäftskritischen Websites |
Worauf Sie beim Preisvergleich achten
Pakete lassen sich schwer vergleichen, weil „regelmäßige Backups“ täglich oder monatlich heißen kann. Vergleichen Sie deshalb vier Angaben: wie oft gesichert wird und wo die Sicherung liegt, wie viel Arbeitszeit enthalten ist, was jede weitere Stunde kostet (laut den Preisseiten oben 90 bis 125 Euro netto) und wie lange Sie gebunden sind.
Rechnen Sie immer über die Mindestlaufzeit. Ein Paket für 30 Euro mit zwölf Monaten Laufzeit bindet 360 Euro netto, ein monatlich kündbares Paket für 50 Euro nur 50 Euro. Beachten Sie außerdem, dass Preise meist je Website oder Domain gelten und Shops in eigenen, teureren Paketen laufen. Fragen Sie nach, was ausdrücklich nicht enthalten ist: die Bereinigung nach einem Hack, große Versionssprünge, neue Funktionen oder Lizenzen für kostenpflichtige Plugins.
Was Wartung kostet, wenn Sie sie selbst machen
Wenn Sie selbst warten, zahlen Sie mit Arbeitszeit. Die Rechnung ist einfach: Zeit pro Aufgabe mal Häufigkeit pro Jahr ergibt die Stunden pro Jahr, multipliziert mit Ihrem internen Stundensatz ergibt das die Arbeitskosten. Dazu kommen Hosting, Domain, Lizenzen für kostenpflichtige Themes und Plugins, Backup-Speicher und Überwachungsdienste.
| Kostenblock | Wovon er abhängt |
|---|---|
| Arbeitszeit für Wartung | Zahl der Plugins, Häufigkeit der Updates, Testaufwand |
| Arbeitszeit für Pflege | wie oft sich Inhalte, Preise und Angebote ändern |
| Hosting und Domain | Tarif, Speicher, Serverleistung, Zahl der Domains |
| Lizenzen | kostenpflichtige Themes, Plugins, Formulardienste, Buchungstools |
| Backup und Überwachung | Speicherort, Aufbewahrungsdauer, Überwachungsdienst |
Genau diese Rechnung übernimmt der Wartungsplan zum Herunterladen. Sie tragen Ihre Zeitschätzungen und Ihren Stundensatz ein, die Tabelle rechnet die Kosten pro Aufgabe und pro Jahr aus. Das Ergebnis können Sie direkt neben die Monatspauschalen oben legen. Wie laufende Kosten im Verhältnis zu den einmaligen Kosten einer Website stehen, zeige ich im Ratgeber Was kostet eine Website?.
Website-Wartung selbst machen oder auslagern?
Ob Sie die Wartung selbst übernehmen oder einen Dienstleister beauftragen, hängt weniger vom Budget ab als von einer ehrlichen Frage: Gibt es im Unternehmen jemanden, der die Aufgaben aus dem Wartungsplan jede Woche zuverlässig erledigt, auch in der Urlaubszeit und in der Hochsaison?
Wartung selbst machen
- passt, wenn jemand im Team technisch sicher ist und feste Zeit dafür hat
- keine laufenden Kosten für Dienstleister
- Risiko: Aufgaben rutschen im Tagesgeschäft nach hinten
- Notfälle müssen Sie selbst lösen
Wartungsvertrag mit Dienstleister
- feste Intervalle, auch wenn im Betrieb viel los ist
- Updates, Backups und Tests nach Plan
- klare Reaktionszeit, wenn die Website ausfällt
- Kosten planbar, Zuständigkeit eindeutig
Selbst machen ist realistisch, wenn mehrere dieser Bedingungen zutreffen: Die Website hat wenige Plugins oder ist statisch, es gibt keinen Shop und keine Buchungsstrecke, Ihr Hoster spielt Sicherheitsupdates automatisch ein und sichert extern, eine Person im Team kennt sich mit dem System aus und hat eine Vertretung. Fehlt mehr als eine davon, ist Auslagern meist die sicherere Wahl.
Der Mittelweg: Technik auslagern, Inhalte selbst pflegen
Für viele kleinere Betriebe ist eine Aufteilung sinnvoll. Die technische Wartung mit Updates, Backups und Überwachung übernimmt ein Dienstleister im Einstiegs- oder mittleren Paket. Die Website-Pflege mit Preisen, Öffnungszeiten, Referenzen und Neuigkeiten bleibt im Haus, weil dafür Wissen über das eigene Geschäft nötig ist, nicht über Technik. Voraussetzung ist ein Redaktionssystem, in dem Sie Texte ohne Programmierkenntnisse ändern können, und eine klare Absprache, wer bei Fehlern nach einem Update zuständig ist.
Wartungsvertrag für die Website: worauf Sie achten sollten
Ein guter Wartungsvertrag beschreibt Leistungen so genau, dass Sie am Monatsende prüfen können, ob sie erbracht wurden. Zwei Punkte verdienen besondere Aufmerksamkeit. Die Reaktionszeit reicht laut den Preisseiten oben von bis zu 48 Stunden per E-Mail bis zu 4 Stunden bei kritischen Problemen, viele Pakete nennen gar keine feste Zeit (Stand Oktober 2026). Für eine Website, über die täglich Anfragen oder Buchungen kommen, sollte sie schriftlich stehen. Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ist nötig, sobald der Dienstleister mit seinem Zugang personenbezogene Daten wie Formulareinträge oder Bestellungen sehen kann. Auf Preisseiten taucht er selten auf. Fragen Sie danach, bevor Sie Zugänge herausgeben.
- Welche Updates sind enthalten (System, Plugins, Theme, PHP-Version), und in welchem Abstand?
- Wie oft wird gesichert, wo liegen die Backups, wie lange werden sie aufbewahrt, und wie oft wird die Wiederherstellung getestet?
- Welche Reaktionszeit gilt bei einem Ausfall oder einem Hack, auch am Wochenende?
- Ist die Bereinigung nach einem Hack enthalten oder wird sie nach Aufwand berechnet?
- Wer stellt die Website wieder her, wenn ein Update sie beschädigt, und zu welchen Kosten?
- Wie viele Minuten für kleine Änderungen sind enthalten, und was kostet jede weitere Stunde?
- Bekommen Sie einen monatlichen oder vierteljährlichen Bericht?
- Ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO Teil des Vertrags?
- Laufen kostenpflichtige Plugin-Lizenzen über den Dienstleister, und was passiert mit ihnen bei einer Kündigung?
- Wie lange läuft der Vertrag, und wie kommen Sie bei einer Kündigung an alle Zugänge und Daten?
Der letzte Punkt ist mehr als eine Formalie. Domain, Hosting-Konto und Administratorzugang sollten immer auf Ihr Unternehmen laufen, nicht auf den Dienstleister.
Wie die Technik den Wartungsaufwand bestimmt
Der größte Hebel für weniger Wartung liegt vor dem Livegang: bei der Wahl der Technik. Eine WordPress-Website mit Page-Builder, Slider, Formular-Plugin, Cookie-Plugin, SEO-Plugin und Sicherheits-Plugin besteht aus vielen Bausteinen verschiedener Hersteller, die alle aktuell gehalten werden müssen. Eine statische Website wird dagegen einmal gebaut und als fertige HTML-Dateien ausgeliefert. Es gibt keine Datenbank und keinen Login, der angegriffen werden kann, und keine Plugins, die Updates brauchen.
Ich habe meine eigene Website kistrategie.de 2026 von WordPress auf eine statische Website mit dem Framework Astro umgestellt. Seitdem fallen die wöchentlichen Updates für System, Theme und Plugins weg. Was bleibt, sind die Pflege der Inhalte, die Kontrolle in der Search Console, das Zertifikat und die Sicherung der Projektdateien. Die Angriffsfläche ist deutlich kleiner geworden. Der Nachteil: Änderungen laufen über Code statt über ein Redaktionssystem im Browser. Für Websites, deren Inhalte sich täglich ändern oder die viele Personen pflegen, ist ein Redaktionssystem deshalb weiterhin die bessere Wahl.
Auch bei Portalen ist Betrieb eine Daueraufgabe. Beim FinanzGuide von Wüstenrot & Württembergische, einem Portal mit über 6 Millionen Kunden, habe ich ein 80-köpfiges Team geleitet. Ein kleiner Betrieb braucht dieselben Grundaufgaben, nur in viel kleinerem Maßstab: Updates, Sicherungen, Kontrolle und aktuelle Inhalte. Je weniger bewegliche Teile eine Website hat, desto kleiner wird dieser Maßstab.
Wann Wartung nicht mehr reicht
Manchmal ist eine Website so veraltet, dass Wartung zum Flickwerk wird. Typische Zeichen sind ein Theme, das keine Updates mehr bekommt und eine neuere PHP-Version nicht verträgt, Plugins, die vom Hersteller eingestellt wurden, oder ein Page-Builder, ohne den sich keine Seite mehr ändern lässt. Wenn jedes Update etwas anderes kaputt macht und die Website außerdem keine Anfragen bringt, ist ein Neuanfang meist günstiger als die nächste Reparatur.
Wie Sie dabei vorgehen, ohne Ihre Google-Rankings zu verlieren, beschreibt der Leitfaden zum Website-Relaunch Schritt für Schritt, inklusive Weiterleitungsplan. Wenn Sie für ein einzelnes Angebot schnell Anfragen brauchen, kann auch eine eigene Landingpage der erste Schritt sein, während die alte Website weiterläuft.
Bei siteerstellen.de bekommen Sie nach einem Gespräch einen kostenlosen Entwurf Ihrer neuen Website und zahlen nur, wenn er Ihnen gefällt. Ab Freigabe ist die Website in etwa drei Tagen online, die Preise ab 1.000 Euro einmalig finden Sie unter Kosten. Wenn Ihre Website technisch aktuell ist, Anfragen bringt und nur gepflegt werden muss, brauchen Sie keinen Relaunch. Dann reicht ein guter Wartungsplan.
Fazit
Website-Wartung ist kein einmaliges Projekt, sondern eine Routine mit festen Intervallen: Sicherheitsupdates sofort, Updates und Backups wöchentlich, Formulare, Search Console und Inhalte monatlich, Wiederherstellungstest vierteljährlich, Rechtstexte, Barrierefreiheit und Verträge jährlich. Ausgelagert kostet sie laut den Preisseiten mehrerer Anbieter meist 25 bis 150 Euro netto im Monat, entscheidend ist aber, was im Paket steht, nicht der Preis allein. Wer diese Routine schriftlich festhält und einer Person zuordnet, schützt sich vor den teuren Folgen: gehackte Website, verlorene Daten, Meldepflichten nach der DSGVO und Anfragen, die nie ankommen.
Laden Sie sich den Wartungsplan herunter, tragen Sie Ihre Zeiten und Verantwortlichen ein und legen Sie den ersten Termin fest. Wenn die Rechnung zeigt, dass Ihre alte Website mehr Wartung braucht, als sie wert ist, sprechen Sie mich an. Ein kostenloser Entwurf zeigt Ihnen, wie die Alternative aussehen kann.
Häufige Fragen
Was gehört zur Website-Wartung?
Zur Website-Wartung gehören Updates von System, Erweiterungen und Server-Software, regelmäßige Backups mit getesteter Wiederherstellung, die Überwachung von Erreichbarkeit und Zertifikat sowie die Kontrolle von Formularen, Ladezeit und Google-Daten. Die Pflege der Inhalte wie Preise, Öffnungszeiten und Rechtstexte kommt meist dazu.
Wie oft sollte eine Website gewartet werden?
Sicherheitsupdates sollten Sie einspielen, sobald sie erscheinen, und mindestens wöchentlich prüfen, ob neue vorliegen. Backups und Erreichbarkeit kontrollieren Sie wöchentlich, Formulare, Search Console und Inhalte monatlich, die Wiederherstellung aus dem Backup vierteljährlich und Rechtstexte, Verträge und Barrierefreiheit mindestens einmal im Jahr.
Was kostet die Wartung einer Website?
Wartungspakete für WordPress-Websites kosten laut den Preisseiten mehrerer Anbieter rund 25 bis 150 Euro im Monat, meist zuzüglich Umsatzsteuer, Pakete für Shops und geschäftskritische Websites bis rund 300 Euro (Stand Oktober 2026). Einstiegspakete umfassen meist Updates und Backups, teurere zusätzlich Überwachung, kürzere Reaktionszeiten und Arbeitszeit für Änderungen. Zusatzstunden kosten dort 90 bis 125 Euro netto.
Brauche ich einen Wartungsvertrag für meine Website?
Einen Wartungsvertrag brauchen Sie, wenn niemand im Unternehmen Updates, Backups und Kontrollen zuverlässig übernimmt. Er sollte Leistungen, Intervalle, Reaktionszeiten im Notfall, Backups mit Wiederherstellungstest und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung enthalten. Für eine kleine statische Website ohne Plugins kann eine Betreuung nach Aufwand reichen.
Kann ich einen Wartungsvertrag für meine Website monatlich kündigen?
Das hängt vom Anbieter ab. Laut den Preisseiten mehrerer Anbieter reicht die Spanne von monatlich kündbar über drei Monate Mindestlaufzeit bis zu zwölf Monaten, teils abhängig vom Paket oder von der Zahlweise (Stand Oktober 2026). Rechnen Sie deshalb die Kosten über die gesamte Mindestlaufzeit und klären Sie vorher, wie Sie bei einer Kündigung Zugänge, Backups und Lizenzen erhalten.
Ist Website-Wartung Pflicht?
Ein eigenes Gesetz zur Website-Wartung gibt es nicht. Wer über die Website personenbezogene Daten verarbeitet, etwa über ein Kontaktformular, muss aber nach Art. 32 DSGVO angemessene technische Schutzmaßnahmen treffen und sie regelmäßig überprüfen. Veraltete Software mit bekannten Sicherheitslücken ist damit kaum vereinbar.
Was ist der Unterschied zwischen Website-Wartung, Website-Pflege und Website-Betreuung?
Website-Wartung meint die Technik: Updates, Backups, Sicherheit und Überwachung. Website-Pflege meint die Inhalte: Texte, Bilder, Preise und Rechtstexte aktuell halten. Website-Betreuung ist der Oberbegriff, wenn ein Dienstleister beides übernimmt, oft ergänzt um SEO-Kontrolle und kleine Änderungen. Klären Sie bei jedem Angebot, welche dieser Teile tatsächlich enthalten sind.
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Kostenlosen Entwurf sichernQuellen
- WordPress.org News: WordPress 7.1.1 Maintenance and Security Release (Stand: 17.09.2026)
- WordPress.org News: WordPress 7.1.2 Release (Stand: 22.09.2026)
- WordPress Developer Resources: Upgrading WordPress (automatische Hintergrund-Updates) (Stand: Oktober 2026)
- WordPress.org: PHP-Versionen der WordPress-Installationen (Statistik-Schnittstelle) (abgerufen am 05.10.2026)
- PHP: Supported Versions (Stand: Oktober 2026)
- BSI: Softwareupdates schnellstmöglich installieren (Stand: Oktober 2026)
- BSI: Erste Schutzmaßnahmen für Unternehmen (Stand: Oktober 2026)
- BSI: Back-up – doppelt gesichert hält besser (Stand: Oktober 2026)
- Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679, Art. 28, 32 und 33, EUR-Lex
- Let's Encrypt: Decreasing Certificate Lifetimes to 45 Days (Stand: Dezember 2025)
- Google Search Central: Core Web Vitals und Google-Suchergebnisse (Stand: Dezember 2025)
- § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (Allgemeine Informationspflichten)
- Patchstack: State of WordPress Security in 2026 (Whitepaper) (Stand: Februar 2026)




