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Google Unternehmensprofil erstellen und optimieren: So bringt Ihr Eintrag mehr Anrufe und Anfragen

Von Christoph Weingärtner5. Oktober 202621 Min. Lesezeit

Smartphone mit Kartenansicht und hervorgehobenem Firmeneintrag mit Sternebewertung, Telefon- und Routen-Schaltfläche: Google Unternehmensprofil erstellen und optimieren

Das Google Unternehmensprofil ist der kostenlose Firmeneintrag, der in der Google Suche und auf Google Maps erscheint, mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen. Sie legen es unter business.google.com/add an, bestätigen, dass Ihnen das Unternehmen gehört, und füllen es dann vollständig aus. Für Betriebe, die Kunden in ihrer Region suchen, ist es oft der wichtigste einzelne Hebel, um bei lokalen Suchanfragen sichtbar zu werden.

Dieser Artikel ist Teil meines Leitfadens Bei Google gefunden werden, in dem ich Anmeldung, Technik, Texte und KI-Suchen erkläre. Hier geht es nur um das Profil: wie Sie es erstellen und bestätigen, welche Angaben wirklich zählen, wie Sie richtig um Bewertungen bitten und welche Regeln Google aufstellt. Ich mache seit 2018 Digitalmarketing und sehe bei kleinen Betrieben immer wieder dasselbe Bild: viel Geld in eine schöne Website gesteckt, aber das Profil, über das die Kunden tatsächlich anrufen, ist halb leer oder seit Jahren nicht angefasst.

Was das Google Unternehmensprofil ist und wer eines bekommt

Das Unternehmensprofil, früher Google My Business genannt, ist der Eintrag, den Google rechts neben den Suchergebnissen oder im Kartenausschnitt zeigt, wenn jemand nach Ihrem Firmennamen oder nach einer Leistung in der Nähe sucht. Besucher können von dort direkt anrufen, eine Route planen, Ihre Website öffnen oder Bewertungen lesen. Viele treffen ihre Entscheidung, ohne Ihre Website überhaupt zu besuchen.

Das Profil ist laut Google kostenlos. Ein Profil bekommt aber nicht jedes Unternehmen. Die Richtlinien verlangen persönlichen Kundenkontakt während der angegebenen Geschäftszeiten: Entweder kommen Kunden zu Ihnen, oder Sie kommen zu den Kunden. Reine Online-Angebote ohne persönlichen Kontakt sind nicht berechtigt.

Unternehmensart Profil möglich? Wie anlegen
Laden, Praxis, Kanzlei, Restaurant, Werkstatt Ja Mit Adresse und Öffnungszeiten
Handwerker, Reinigung, mobiler Pflegedienst Ja Mit Einzugsgebiet, Adresse ausgeblendet
Betrieb mit Ausstellung und Außendienst Ja Adresse und Einzugsgebiet (Hybrid)
Coach oder Berater mit eigenem Büro für Termine Ja Mit Adresse, sofern Kunden dort empfangen werden
Onlineshop ohne Abholung, reine SaaS-Anbieter Nein Kein Profil, Sichtbarkeit über die Website

Fällt Ihr Angebot in die letzte Zeile, gleichen Sie das nicht mit Tricks aus: Ein Profil mit Scheinadresse oder virtuellem Büro verstößt gegen die Richtlinien und kann gesperrt werden. Ihre Sichtbarkeit hängt dann an der Website selbst, also an den Grundlagen aus dem Leitfaden zur Google-Sichtbarkeit.

Google Unternehmensprofil erstellen in sieben Schritten

Bevor Sie ein neues Profil anlegen, prüfen Sie, ob es schon eines gibt. Google legt Einträge auch ohne Zutun des Inhabers an, etwa aus Daten der Website, aus lizenzierten Verzeichnissen oder aus Hinweisen von Nutzern. Suchen Sie Ihren Firmennamen und Ihren Ort auf Google Maps. Taucht ein Eintrag auf, übernehmen Sie diesen, statt einen zweiten anzulegen.

  1. Konto wählen Verwenden Sie ein Google-Konto, das dem Unternehmen gehört, etwa mit einer allgemeinen Firmenadresse. Agenturen und Mitarbeiter bekommen später eigene Zugänge als Administratoren.
  2. Profil anlegen Rufen Sie business.google.com/add auf, klicken Sie auf „Unternehmen zu Google hinzufügen“ und geben Sie den Namen genau so ein, wie er auf Ihrem Firmenschild und Briefpapier steht.
  3. Hauptkategorie wählen Suchen Sie die Kategorie, die Ihr Kerngeschäft am genauesten beschreibt. Weitere Kategorien können Sie später ergänzen.
  4. Standort oder Einzugsgebiet angeben Empfangen Sie Kunden vor Ort, geben Sie die Adresse an. Fahren Sie zu den Kunden, legen Sie ein Einzugsgebiet aus Städten oder Postleitzahlen an.
  5. Kontaktdaten eintragen Telefonnummer und Website-Adresse. Verlinken Sie, wenn möglich, auf die Seite, die zu Ihrer Hauptkategorie passt.
  6. Bestätigen Wählen Sie eine der Bestätigungsmethoden, die Google Ihnen anbietet, und folgen Sie der Anleitung.
  7. Vervollständigen Öffnungszeiten, Beschreibung, Leistungen, Attribute, Fotos und Logo ergänzen. Erst ein vollständiges Profil spielt seine Stärken aus.

Ein bestehendes Profil übernehmen

Gibt es Ihr Unternehmen schon auf Google Maps, wählen Sie im Eintrag „Inhaberschaft für dieses Unternehmen geltend machen“. Ist das Profil noch nicht bestätigt, durchlaufen Sie einfach die Bestätigung. Verwaltet bereits jemand anderes das Profil, etwa ein früherer Mitarbeiter oder eine Agentur, mit der Sie nicht mehr zusammenarbeiten, beantragen Sie den Zugriff über business.google.com/add. Der aktuelle Inhaber hat laut Google drei Tage Zeit zu antworten (Stand Oktober 2026). Reagiert er nicht, können Sie das Profil in vielen Fällen selbst beanspruchen.

Klären Sie spätestens jetzt, wer Inhaber Ihres Profils ist. Oft hat vor Jahren eine Agentur oder eine Aushilfskraft den Eintrag mit einem privaten Konto angelegt. Primärer Inhaber sollte immer das Unternehmen sein, alle anderen bekommen Administratorrechte.

So gelingt die Bestätigung des Profils

Erst ein bestätigtes Profil erscheint zuverlässig in der Suche, und erst dann sehen Sie Leistungsdaten. Laut Google gibt es diese Bestätigungsmethoden: Telefon oder SMS, E-Mail, Live-Videoanruf, Postkarte mit Code und Videoaufzeichnung. Welche Methoden Ihnen zur Verfügung stehen, ermittelt Google automatisch; aussuchen können Sie sich das nicht.

Nach dem Einreichen dauert die Prüfung laut Google bis zu fünf Arbeitstage, in seltenen Fällen länger (Stand Oktober 2026). Wenn Ihre Website bereits in der Google Search Console bestätigt ist, kann die Bestätigung des Profils auch sofort erfolgen.

Was im Bestätigungsvideo zu sehen sein muss

Wird Ihnen die Videoaufzeichnung angeboten, verlangt Google darin drei Nachweise:

  • Standort: Straßenschilder mit dem Namen Ihrer Straße, Nachbargebäude oder die Umgebung, damit erkennbar ist, wo Sie sind.
  • Unternehmen: Ihr Firmenschild, Produkte, Werkzeug oder Geräte mit Ihrem Logo oder Marketingmaterial.
  • Inhaberschaft: Sie haben Zugang zu Bereichen, die nur Mitarbeiter betreten, etwa Kasse, Werkstatt oder Küche, oder Sie schließen die Tür mit Ihrem Schlüssel auf.

Drehen Sie das Video in einem Stück, ohne Schnitte, und beginnen Sie draußen auf der Straße. Achten Sie darauf, dass Firmenschild und Straßenname sichtbar sind und zur angegebenen Adresse passen. Wer von zu Hause arbeitet, zeigt alles, was das Unternehmen belegt, etwa Werkzeug, Arbeitsunterlagen oder ein beschriftetes Fahrzeug.

Warum Ihr Unternehmensprofil bei Google nicht angezeigt wird

Viele Inhaber wundern sich nach dem Anlegen, dass ihr Profil nicht rechts neben den Suchergebnissen erscheint. Garantiert ist diese Anzeige nicht, und sie hängt von der Suche ab. Zur Kontrolle empfiehlt Google die Suche nach Firmenname und Ort, in der Google Suche oder auf Google Maps. Bei allgemeinen Suchen wie „Malerbetrieb“ entscheidet das lokale Ranking aus Relevanz, Entfernung und Bekanntheit, ob Sie im Kartenausschnitt auftauchen.

Taucht Ihr Profil auch bei der Suche nach dem eigenen Namen nicht auf, liegt es laut Unternehmensprofil-Hilfe meist an einem dieser Gründe (Stand Oktober 2026):

Ursache Woran Sie es erkennen Was Sie tun
Profil nicht bestätigt Hinweis zur Bestätigung in der Profilverwaltung Bestätigung abschließen, denn nur bestätigte Unternehmen zeigt Google in Suche und Maps
Unternehmen ist neu Bestätigt, aber bei Suchen nach Leistungen unsichtbar Bis zu einem Monat warten, so lange kann die Aufnahme ins Ranking dauern
Änderung noch nicht übernommen Neue Angaben erscheinen nicht Bis zu drei Tage warten
Profil gesperrt oder deaktiviert Hinweis im Profil oder E-Mail von Google Verstoß gegen die Richtlinien beheben, etwa beim Namen oder der Adresse
Doppeltes Profil Zwei Einträge für denselben Standort, etwa nach einem Umzug Duplikate erscheinen laut Google weder in der Suche noch auf Maps; Inhaberschaft des bestätigten Profils beantragen

Erscheint ein bestätigtes, über einen Monat altes Profil beim Namen, aber nicht bei Ihrer Leistung, fehlt ihm Relevanz oder Bekanntheit. Daran arbeiten Sie mit Kategorie, vollständigen Angaben, Fotos und Bewertungen.

Name, Kategorien und Einzugsgebiet richtig wählen

Diese drei Angaben bestimmen, für welche Suchanfragen Ihr Profil überhaupt in Frage kommt. Tricks lohnen sich hier nicht: Verstöße gegen die Richtlinien können zur Sperrung des Profils führen.

Der Name

Der Name im Profil muss Ihrem echten Unternehmensnamen entsprechen, so wie er auf Schild, Briefpapier und Website steht. Die Google-Richtlinien verbieten ausdrücklich Zusätze wie Werbesprüche, Öffnungszeiten, Telefonnummern, URLs und beschreibende Suchbegriffe. „Schreinerei Huber“ ist richtig. „Schreinerei Huber – Küchen, Treppen, Möbel nach Maß Stuttgart“ ist falsch, selbst wenn Sie solche Einträge bei Mitbewerbern sehen. Mitbewerber mit solchen Namen können Sie über „Änderung vorschlagen“ melden.

Die Kategorien

Google erlaubt eine Hauptkategorie und bis zu neun weitere Kategorien (Stand Oktober 2026). Die Richtlinien empfehlen trotzdem, so wenige Kategorien wie möglich zu wählen, und zwar solche, die beschreiben, was Ihr Unternehmen ist, nicht was es hat. Google nennt selbst ein Beispiel: Ein Lebensmittelgeschäft mit Bäckerei und Feinkostabteilung wählt „Lebensmittelgeschäft“ als Hauptkategorie und ergänzt „Bäckerei“ und „Feinkost“ als weitere Kategorien.

Die Hauptkategorie ist die wichtigste Einzelangabe für die Relevanz Ihres Profils. Wählen Sie die spezifischste, die zutrifft. Bietet die Liste neben einer allgemeinen auch eine speziellere Kategorie für Ihren Schwerpunkt, nehmen Sie die speziellere, etwa „Kieferorthopäde“ statt „Zahnarzt“ für eine kieferorthopädische Praxis. Einzelne Leistungen wie Wallbox-Installation oder Bleaching tragen Sie im Bereich Dienstleistungen ein, nicht als eigene Kategorie.

Ein einfacher Test vor der Auswahl: Suchen Sie Ihre wichtigste Leistung mit Ihrem Ort bei Google Maps und schauen Sie, welche Kategorie die oberen drei Einträge zeigen. Das gibt einen Hinweis, welche Kategorie Google für diese Suche als passend ansieht.

Das Einzugsgebiet

Unternehmen, die zum Kunden fahren, legen ein Einzugsgebiet an. Laut Google sind maximal 20 Gebiete zulässig, und das gesamte Gebiet sollte nicht weiter als etwa zwei Autostunden vom Standort entfernt sein. Einen Radius können Sie nicht angeben, nur Städte, Postleitzahlen oder andere Regionen. Änderungen können bis zu 48 Stunden brauchen, bis sie sichtbar sind (alles Stand Oktober 2026).

Empfangen Sie keine Kunden an Ihrer Adresse, blenden Sie die Adresse aus. Ein Handwerker, der von zu Hause arbeitet, zeigt also nur sein Einzugsgebiet. Ein Betrieb mit Ausstellung und Außendienst darf beides zeigen.

Typische Fehler

  • Suchbegriffe und Ort im Firmennamen
  • Zehn Kategorien für jede Einzelleistung
  • Virtuelles Büro als Adresse
  • Einzugsgebiet über ganz Deutschland

Richtig und dauerhaft sicher

  • Echter Name wie auf dem Firmenschild
  • Eine präzise Hauptkategorie, wenige Zusatzkategorien
  • Echte Adresse mit Beschilderung oder ausgeblendete Adresse
  • Bis zu 20 realistische Orte im Umkreis

Google Unternehmensprofil optimieren mit Beschreibung, Leistungen und Öffnungszeiten

Ist das Profil bestätigt und sind die Kernangaben richtig, geht es um Vollständigkeit. Google nennt vollständige Informationen ausdrücklich als einen der Punkte, mit denen Sie Ihr lokales Ranking verbessern können. Für Kunden zählt vor allem, dass sie schnell die Antworten finden, die sie für eine Entscheidung brauchen.

Die Beschreibung

Für die Beschreibung haben Sie laut Google höchstens 750 Zeichen (Stand Oktober 2026). URLs und HTML sind darin nicht erlaubt, und der Text soll sich nicht auf Aktionen, Preise und Angebote konzentrieren. Nutzen Sie den Platz für das, was Sie von anderen unterscheidet: Leistungsschwerpunkte, Zielgruppe, Einzugsgebiet, Qualifikationen, wie eine Zusammenarbeit abläuft.

Ein Beispiel für einen Malerbetrieb, frei erfunden:

Meisterbetrieb für Innenanstrich, Fassaden und Tapezierarbeiten in Esslingen, Ostfildern und Plochingen. Wir arbeiten für Privatkunden, Hausverwaltungen und Gewerbe. Nach einer kostenlosen Besichtigung erhalten Sie ein schriftliches Festpreisangebot. Möbel und Böden decken wir vollständig ab, nach Abschluss räumen wir besenrein auf. Für Fassaden beraten wir zu Farbwahl und Fördermöglichkeiten bei energetischer Sanierung.

Der Text nennt Leistungen, Orte, Zielgruppen und Ablauf, ohne Superlative, also genau die Begriffe, nach denen Kunden suchen.

Leistungen, Attribute und Öffnungszeiten

Im Bereich Dienstleistungen bzw. Produkte listen Sie Ihre Leistungen einzeln auf, mit kurzer Beschreibung und, wo sinnvoll, mit Preisrahmen. Attribute sind Zusatzinformationen, die Google je nach Kategorie anbietet, etwa zur Barrierefreiheit des Eingangs oder zu Onlineterminen. Wählen Sie alle aus, die zutreffen.

Öffnungszeiten geben Sie für jeden Wochentag an und pflegen Sonderöffnungszeiten für Feiertage und Betriebsurlaub. Falsche Öffnungszeiten sind einer der schnellsten Wege, einen Kunden zu verärgern, der vor verschlossener Tür steht.

Verlinken Sie im Profil auf die Seite Ihrer Website, die zur Hauptkategorie passt, oder auf die Startseite, wenn diese genau das Kerngeschäft beschreibt. Wer mehrere Standorte hat, verlinkt jeden Standort auf seine eigene Standortseite. Wie eine Website für Handwerksbetriebe aufgebaut sein sollte, damit Profilbesucher dort direkt anfragen, beschreibe ich im Artikel Website für Handwerker.

Fotos und Videos, die Vertrauen schaffen

Fotos sind das Erste, was viele Menschen im Profil anschauen, noch vor dem Text. Echte Bilder von Ihrem Team, Ihren Räumen und Ihrer Arbeit wirken stärker als jedes Stockfoto, weil sie zeigen, wer kommt und was man bekommt.

Google nennt für Fotos und Videos folgende Anforderungen (Stand Oktober 2026):

720 × 720Pixel empfohlene Auflösung für Fotos, mindestens 250 × 250 Pixel, Format JPG oder PNGQuelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe, Oktober 2026
5 MBmaximale Dateigröße je Foto, mindestens 10 KBQuelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe, Oktober 2026
30 smaximale Länge je Video, bis 75 MB, Auflösung 720p oder höherQuelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe, Oktober 2026

Laut Google kann es 24 bis 48 Stunden dauern, bis neue Fotos und Videos sichtbar sind. Die Bilder sollen scharf und gut ausgeleuchtet sein, ohne starke Bearbeitung oder Filter.

Welche Fotos sich lohnen

  • Logo und Titelbild: Das Logo hilft beim Wiedererkennen, das Titelbild prägt den ersten Eindruck. Nehmen Sie für das Titelbild ein echtes Foto, keine Grafik mit Text.
  • Außenansicht: So, wie Kunden Ihr Gebäude von der Straße aus sehen, damit sie es bei der Anfahrt wiedererkennen.
  • Innenräume: Empfang, Behandlungsraum, Ausstellung, Werkstatt.
  • Team: Die Menschen, mit denen Kunden zu tun haben werden. Fragen Sie vorher jede Person um Erlaubnis.
  • Arbeitsproben: Fertige Projekte, gern als Vorher-nachher-Paar, Produkte, typische Situationen aus dem Arbeitsalltag.

Laden Sie nicht alles auf einmal hoch. Ein paar neue Fotos im Monat halten das Profil aktuell und zeigen, dass der Betrieb lebt. Behalten Sie außerdem im Blick, welche Fotos Kunden hochladen: Auch diese erscheinen in Ihrem Profil.

Bewertungen richtig erfragen und beantworten

Bewertungen beeinflussen gleich zweifach. Laut Google fließen Anzahl und Bewertungen in die Bekanntheit eines Unternehmens ein, einen der drei Faktoren für das lokale Ranking. Und sie entscheiden mit, ob ein Mensch anruft. Die gute Nachricht: Die meisten zufriedenen Kunden bewerten gern, sie müssen nur gefragt werden.

So bitten Sie um Bewertungen

In Ihrem Profil finden Sie unter „Rezensionen lesen“ und „Mehr Rezensionen erhalten“ einen Link, den Sie kopieren, oder einen QR-Code. Google schlägt selbst vor, diesen Link auf Belegen, in Dankes-E-Mails oder am Ende eines Chats zu nutzen und den QR-Code im Geschäft auszuhängen. Bewährt hat sich ein fester Moment im Ablauf: Der Handwerker bittet bei der Abnahme, die Praxis schickt am Tag nach dem Termin eine kurze Nachricht, der Berater fragt im Abschlussgespräch.

Dabei gelten klare Grenzen. Laut den Google-Richtlinien zu gefälschten Interaktionen ist verboten:

  • Anreize wie Zahlungen, Rabatte oder kostenlose Produkte und Leistungen für eine Bewertung
  • nur zufriedene Kunden gezielt um eine Bewertung zu bitten oder negative Bewertungen zu verhindern
  • Bewertungen durch Mitarbeiter, Familie oder über mehrere Konten auf Wunsch einer Person
  • Mitarbeitern vorzugeben, eine bestimmte Anzahl Bewertungen einzuholen
  • negative Bewertungen über Mitbewerber zu schreiben

Fragen Sie also alle Kunden, nicht nur die, bei denen Sie sicher sind. Das wirkt auf den ersten Blick riskant. Ein Profil mit vielen echten Bewertungen und einzelnen kritischen Stimmen ist aber glaubwürdiger als ein Profil mit lauter Fünf-Sterne-Bewertungen, und Google weist in seinen Tipps selbst darauf hin, dass ausgewogenes Feedback vertrauenswürdiger wirkt.

So antworten Sie auf Bewertungen

Google empfiehlt, freundlich und professionell zu antworten, kurz und persönlich zu bleiben und sich wie ein Freund zu verhalten, nicht wie ein Verkäufer. Antworten Sie auf positive und negative Bewertungen und möglichst zeitnah.

Bei kritischen Bewertungen hilft ein fester Aufbau: bedanken, das Problem sachlich aufgreifen, wenn nötig entschuldigen, Grenzen ehrlich erklären und einen Weg zur Klärung anbieten. Nennen Sie keine persönlichen Daten des Kunden und führen Sie keine Diskussion über Details in der Öffentlichkeit. Ein Beispiel:

Danke, Frau K., für Ihre offene Rückmeldung. Dass der Termin zweimal verschoben wurde, tut mir leid, das entspricht nicht unserem Anspruch. Wir hatten in der Woche zwei Krankheitsfälle im Team und hätten Sie früher informieren müssen. Ich würde das gern persönlich mit Ihnen klären, Sie erreichen mich direkt unter der Nummer im Profil.

Ihre Antwort liest neben dem Verfasser jeder künftige Interessent. Eine ruhige, konkrete Antwort auf eine schlechte Bewertung zeigt ihnen, wie Sie mit Problemen umgehen. Auch Antworten prüft Google: laut Hilfe in der Regel innerhalb von zehn Minuten, in manchen Fällen bis zu 30 Tage (Stand Oktober 2026). Der Verfasser wird benachrichtigt und kann seine Bewertung danach ändern.

Google-Bewertungen löschen lassen: was geht und was nicht

Selbst löschen können Sie eine Bewertung in Ihrem Profil nicht. Google entfernt nur Rezensionen, die gegen seine Richtlinien verstoßen, etwa Spam, Beleidigungen, Bewertungen ohne echtes Erlebnis oder von Mitbewerbern. Sachlich zutreffende, aber negative Kritik bleibt stehen. Google schreibt dazu, dass es Konflikte zwischen Unternehmen und Kunden nicht schlichtet. So gehen Sie bei einer unfairen Bewertung vor:

  1. Rezension melden Im Profil „Rezensionen lesen“ öffnen, neben der Bewertung das Melden-Symbol wählen, den Grund angeben und den Bericht senden.
  2. Status verfolgen Im Review-Management-Tool von Google sehen Sie, ob die Meldung noch geprüft wird oder entschieden ist. Das dauert laut Google in der Regel mehrere Tage.
  3. Einmal Einspruch einlegen Lehnt Google die Entfernung ab, können Sie einmalig Einspruch einlegen. Das endgültige Ergebnis kommt per E-Mail.
  4. Rechtlichen Weg prüfen Enthält die Bewertung falsche, rufschädigende Behauptungen, können Sie sie zusätzlich über das Google-Formular für rechtliche Hinweise als Diffamierung melden. Bei ernsten Fällen lohnt sich ein Gespräch mit einer Anwältin oder einem Anwalt für Medienrecht.

Melden Sie nur echte Verstöße und sichern Sie vorher einen Screenshot. Eine Garantie für die Entfernung kann niemand geben, auch kein Dienstleister, der damit wirbt. Auf unbequeme, aber ehrliche Kritik antworten Sie besser öffentlich.

Wie Profil und Website zusammenspielen

Profil und Website sind zwei Seiten derselben Sache. Google bezieht Informationen für Unternehmensprofile laut eigener Hilfe unter anderem aus gecrawlten Webinhalten wie der offiziellen Website, aus lizenzierten Daten von Drittanbietern und aus Beiträgen von Nutzern. Widersprechen sich diese Quellen, etwa weil auf der Website eine alte Telefonnummer steht, kann Google Ihre Angaben im Profil anzweifeln oder automatisch ändern.

In die Bekanntheit, einen der drei Faktoren für das lokale Ranking, fließt laut Google auch ein, wie bekannt ein Unternehmen im Web ist, also Links, Artikel und Verzeichniseinträge. Ihre Website liefert Google die ausführlichen Informationen zu Ihren Leistungen und ist das Ziel, auf das andere Websites verlinken.

  • Name, Adresse und Telefonnummer auf Website und Profil exakt gleich geschrieben
  • Website nennt dieselben Leistungen und dasselbe Einzugsgebiet wie das Profil
  • Kontaktseite mit Adresse, Anfahrt und eingebetteter Karte oder Link zum Profil
  • Strukturierte Daten vom Typ LocalBusiness mit Name und Adresse (laut Google Pflichtangaben), dazu Telefon und Öffnungszeiten
  • Je Standort eine eigene Seite mit eigenen Inhalten
  • Profil verlinkt auf die passende Leistungs- oder Standortseite

Planen Sie eine neue Website, gehört der Website-Link im Profil auf die Liste der Punkte, die Sie nach dem Umzug prüfen. Was sonst noch dazugehört, steht im Leitfaden zum Website-Relaunch. Weitere Maßnahmen für die Sichtbarkeit in der Region, von Branchenverzeichnissen über Standortseiten bis zu lokalen Links, behandle ich im Ratgeber zur lokalen SEO.

Was ich bei vielen kleinen Betrieben beobachte: Die Website ist teuer, aber sie bringt keine Anfragen, und das Profil verlinkt auf eine Startseite, die mit einem großen Bild und dem Satz „Willkommen“ beginnt. Wer aus dem Profil kommt, hat sich schon halb entschieden. Er braucht eine Seite, die in Sekunden bestätigt, dass er richtig ist, und einen einfachen Weg zur Anfrage. Genau so baue ich Websites bei siteerstellen.de: mit klaren Leistungsseiten, SEO-Grundlagen und Texten, die auf Anfragen ausgerichtet sind. Wenn Ihre aktuelle Website das nicht leistet, können Sie sich einen kostenlosen Entwurf zeigen lassen und zahlen nur, wenn er Ihnen gefällt.

Beiträge, Änderungen und Pflege im Alltag

Ein Profil legt man nicht einmal an und vergisst es dann. Drei Aufgaben gehören zur laufenden Pflege, dazu die Frage, was bei Schließung oder Umzug mit dem Profil geschieht.

Beiträge veröffentlichen

Über Beiträge zeigen Sie direkt im Profil, was es Neues gibt. Google unterscheidet drei Arten: Aktuelles für Neuigkeiten mit Foto oder Video, Angebote mit Zeitraum und Veranstaltungen mit Start- und Enddatum. Beiträge, die älter als sechs Monate sind, werden laut Google archiviert, sofern Sie keinen Zeitraum angegeben haben (Stand Oktober 2026). Schreiben Sie keine Telefonnummer in den Beitragstext: Solche Beiträge können laut Google abgelehnt werden, wenn sich nicht bestätigen lässt, dass die Nummer zum Unternehmen gehört.

Gute Anlässe für Beiträge sind abgeschlossene Projekte mit Foto, neue Leistungen, geänderte Öffnungszeiten, Aktionen und Veranstaltungen. Ein Beitrag im Monat genügt für die meisten Betriebe.

Vorgeschlagene Änderungen prüfen

Nutzer können für jedes Profil Änderungen vorschlagen, zum Beispiel andere Öffnungszeiten oder eine andere Telefonnummer. Google übernimmt solche Vorschläge unter Umständen auch ohne Ihre Zustimmung. Schauen Sie deshalb regelmäßig in Ihr Profil und in die E-Mails, die Google Ihnen dazu schickt. Ist eine Änderung falsch, korrigieren Sie sie sofort.

Inhaber und Zugänge pflegen

Zum Bearbeiten melden Sie sich mit dem Inhaberkonto an und suchen bei Google nach „mein Unternehmen“ oder öffnen Ihr Profil in Google Maps. Ein Profil kann mehrere Inhaber und Administratoren haben, aber nur einen primären Inhaber. Nur dieser darf die primäre Inhaberschaft übertragen, und zwar in den Einstellungen des Profils unter „Personen und Zugriff“. Neue Inhaber und Administratoren müssen laut Google sieben Tage warten, bevor sie etwa andere Nutzer entfernen oder die primäre Inhaberschaft übertragen dürfen (Stand Oktober 2026). Planen Sie einen Wechsel, etwa am Ende einer Agenturzusammenarbeit, deshalb mit Vorlauf. Scheidet ein Mitarbeiter aus, entziehen Sie ihm die Rechte am selben Tag.

Profil löschen oder als geschlossen kennzeichnen

Wer ein Unternehmensprofil löschen will, meint meist eines von drei Dingen. Google behandelt sie unterschiedlich:

Ihr Ziel Weg Folge laut Google
Das Unternehmen gibt es nicht mehr Im Profil als dauerhaft geschlossen kennzeichnen Der Eintrag verschwindet nach und nach aus der Suche und wird schließlich entfernt
Sie wollen das Profil nicht mehr verwalten In den Einstellungen „Unternehmensprofil entfernen“ Ihr Zugriff und der aller Administratoren endet, der Eintrag kann aber weiter in Suche und Maps erscheinen
Der Eintrag ist falsch, etwa ein Betrieb, den es nie gab Auf Google Maps „Änderung vorschlagen“ und „Ort ist geschlossen oder nicht hier“ Google prüft den Antrag, stellen darf ihn auch, wer nicht Inhaber ist

Ziehen Sie nur um, ändern Sie die Adresse im bestehenden Profil, statt es zu löschen und neu anzulegen. So bleiben Ihre Bewertungen am Eintrag, und es entsteht kein Duplikat.

Den Erfolg mit den Leistungsdaten messen

Für bestätigte Profile zeigt Google Leistungsdaten. Diese Werte sollten Sie kennen, Google definiert sie so:

Kennzahl Bedeutung laut Google
Aufrufe Wie viele Nutzer sich Ihr Profil in der Google Suche und auf Google Maps angesehen haben, jeder Nutzer höchstens einmal am Tag gezählt
Suchanfragen Die Suchbegriffe, mit denen Nutzer Ihr Profil gefunden haben, monatlich aktualisiert
Anrufe Wie oft auf die Anruf-Schaltfläche in Ihrem Profil getippt wurde
Wegbeschreibungen Wie viele Nutzer eine Route zu Ihrem Unternehmen abgefragt haben
Websiteklicks Wie oft auf den Link zu Ihrer Website geklickt wurde
Buchungen Wie viele Buchungen Nutzer über das Profil vorgenommen haben

Die Suchanfragen werden laut Google zu Beginn jedes Monats aktualisiert, die Anzeige kann bis zu fünf Tage dauern (Stand Oktober 2026). Interessant ist dort vor allem das Verhältnis von Suchen nach Ihrem Firmennamen zu Suchen nach Leistungen. Viele Suchen nach Leistungen bedeuten, dass neue Kunden Sie finden, die Sie noch nicht kannten.

Nutzen Sie Google Analytics, können Sie Profil und Analytics-Property verknüpfen. Websiteklicks, Anrufe und Wegbeschreibungen erscheinen dann auch dort. Für die meisten kleinen Betriebe reicht ein Monatsvergleich dieser drei Werte, ergänzt um die Frage an jeden Neukunden, wie er auf Sie gekommen ist.

Als CMO bei Memberspot habe ich den Monatsumsatz von 300.000 auf 900.000 € gesteigert. Steuern lässt sich so etwas nur, wenn man weiß, welcher Kanal Anfragen bringt. Im kleinen Betrieb genügt dafür eine Tabelle mit fünf Zahlen pro Monat, regelmäßig ausgefüllt.

Häufige Fehler beim Unternehmensprofil

Die meisten Probleme mit Unternehmensprofilen haben wenige, immer gleiche Ursachen:

Fehler Folge Besser
Suchbegriffe im Firmennamen Verstoß gegen die Richtlinien, Sperrung möglich Echter Name wie auf dem Schild
Zweites Profil für denselben Standort Dubletten, Bewertungen verteilen sich Ein Profil pro Standort, Dubletten melden
Profil gehört einer Agentur oder einem Ex-Mitarbeiter Kein Zugriff, wenn die Zusammenarbeit endet Unternehmen ist primärer Inhaber, andere sind Administratoren
Abweichende Daten auf Website und Verzeichnissen Google zweifelt Angaben an oder ändert sie Überall identische Angaben
Bewertungen ohne Antwort Interessenten sehen keinen Ansprechpartner Jede Bewertung zeitnah beantworten
Rabatt gegen Bewertung Gefälschte Interaktion laut Google, Bewertungen können entfernt werden Alle Kunden ohne Gegenleistung fragen
Profil verlinkt auf eine Startseite ohne klare Aussage Besucher springen ab, keine Anfrage Link auf passende Leistungsseite mit Kontaktmöglichkeit

Barrierefreiheit wird beim Profil selten bedacht, obwohl sie Kunden direkt betrifft. Wenn Ihr Eingang stufenlos ist oder es eine barrierefreie Toilette gibt, tragen Sie das über die Attribute ein. Für die Website selbst gelten für viele Unternehmen inzwischen gesetzliche Anforderungen, die ich im Artikel zur barrierefreien Website erkläre.

Fazit: vollständig, ehrlich und gepflegt

Ein starkes Google Unternehmensprofil braucht keine Tricks. Es braucht einen echten Namen, eine präzise Hauptkategorie, vollständige Angaben, gute Fotos, regelmäßige Bewertungen mit Antworten und eine Website, die zu den Angaben im Profil passt. Das meiste davon erledigen Sie an einem Nachmittag, die Pflege kostet danach wenige Minuten pro Woche.

Meine Empfehlung: Prüfen Sie zuerst, wer Inhaber Ihres Profils ist und ob Name, Kategorie und Kontaktdaten stimmen. Danach arbeiten Sie die Checkliste weiter oben ab und setzen sich einen festen Termin im Monat für Beiträge, Fotos und Auswertung. Wenn das Profil gut gepflegt ist, aber die Besucher auf Ihrer Website nicht anfragen, liegt das Problem bei der Website. Bei siteerstellen.de bekommen Sie nach einem kurzen Gespräch einen kostenlosen Entwurf, ab 1.000 € einmalig und in etwa drei Tagen ab Freigabe online. Die Preise im Überblick und den Ablauf finden Sie auf der Startseite.

Häufige Fragen

Was kostet ein Google Unternehmensprofil?

Das Google Unternehmensprofil ist kostenlos, sowohl das Anlegen als auch das Übernehmen eines bestehenden Eintrags. Kosten entstehen nur, wenn Sie zusätzlich Anzeigen schalten oder jemanden mit der Pflege beauftragen. Ein besseres Ranking in der Kartensuche lässt sich laut Google nicht kaufen, auch nicht über Anzeigen.

Kann ich ein Unternehmensprofil ohne Ladengeschäft anlegen?

Ja, wenn Sie Kunden persönlich vor Ort bedienen, etwa als Handwerker, mobiler Pflegedienst oder Reinigungsfirma. Sie legen dann ein Einzugsgebiet an und blenden Ihre Adresse aus. Reine Online-Unternehmen ohne persönlichen Kundenkontakt kommen laut Google-Richtlinien für ein Unternehmensprofil nicht infrage. Ein Coach, der ausschließlich per Video berät, bekommt also kein Profil.

Wie lange dauert die Bestätigung eines Unternehmensprofils?

Laut Google dauert die Prüfung nach der Bestätigung bis zu fünf Arbeitstage, in seltenen Fällen länger. Welche Methode Ihnen angeboten wird, etwa Video, Telefon, E-Mail oder Postkarte, legt Google automatisch fest. Bei der Videoaufzeichnung zeigen Sie Straßenschild, Firmenschild und Zugang zu Arbeitsräumen.

Darf ich Kunden für eine Google-Bewertung einen Rabatt geben?

Nein. Google verbietet Anreize wie Rabatte, Gutscheine oder kostenlose Leistungen im Austausch für Rezensionen, das gilt als gefälschte Interaktion. Erlaubt ist, alle Kunden mit einem Link oder QR-Code um eine ehrliche Bewertung zu bitten. Nur zufriedene Kunden gezielt anzusprechen, ist ebenfalls nicht zulässig.

Kann ich eine negative Google-Bewertung löschen lassen?

Nur wenn sie gegen die Google-Richtlinien verstößt, zum Beispiel weil sie beleidigend ist, nicht auf einer echten Erfahrung beruht oder von einem Mitbewerber stammt. Dann melden Sie die Rezension im Profil, verfolgen den Status im Review-Management-Tool und können einmal Einspruch einlegen. Bei falschen, rufschädigenden Behauptungen gibt es zusätzlich das Google-Formular für rechtliche Hinweise. Berechtigte Kritik bleibt stehen.

Warum wird mein Unternehmensprofil bei Google nicht angezeigt?

Meist ist das Profil noch nicht bestätigt, zu neu, gesperrt oder ein Duplikat. Laut Google zeigt es nur bestätigte Unternehmen in Suche und Maps, neue Unternehmen können bis zu einem Monat brauchen, bis sie im Ranking berücksichtigt werden. Prüfen Sie es mit einer Suche nach Firmenname und Ort. Bei allgemeinen Suchen wie „Maler“ entscheiden Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.

Wie viele Kategorien sollte ich im Unternehmensprofil wählen?

So wenige wie möglich. Google erlaubt eine Hauptkategorie und bis zu neun weitere, empfiehlt aber, nur Kategorien zu wählen, die Ihr Kerngeschäft beschreiben. Die Hauptkategorie ist die wichtigste Angabe für die Relevanz. Einzelne Leistungen tragen Sie besser im Bereich Dienstleistungen ein statt als eigene Kategorie.

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Quellen

  1. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmensprofil hinzufügen oder Anspruch darauf erheben (Stand: Oktober 2026)
  2. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Richtlinien für die Präsentation Ihres Unternehmens auf Google (Stand: Oktober 2026)
  3. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmen bei Google bestätigen (Stand: Oktober 2026)
  4. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Inhaberschaft eines Unternehmensprofils beantragen (Stand: Oktober 2026)
  5. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmenskategorie verwalten (Stand: Oktober 2026)
  6. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Einzugsgebiet verwalten (Stand: Oktober 2026)
  7. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmensprofil bearbeiten (Stand: Oktober 2026)
  8. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Richtlinien für Fotos und Videos (Stand: Oktober 2026)
  9. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Tipps für mehr Rezensionen (Stand: Oktober 2026)
  10. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Link oder QR-Code zum Anfordern von Rezensionen erstellen (Stand: Oktober 2026)
  11. Google Maps: Richtlinien für nutzergenerierte Inhalte – gefälschte Interaktionen (Stand: Oktober 2026)
  12. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Ihr Unternehmen auf Google finden (Stand: Oktober 2026)
  13. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Probleme mit doppelten Profilen und Eigentumsrechten beheben (Stand: Oktober 2026)
  14. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Kundenrezensionen verwalten (Stand: Oktober 2026)
  15. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Unangemessene Rezensionen in Ihrem Unternehmensprofil melden (Stand: Oktober 2026)
  16. Google Rechtliche Hinweise-Hilfe: Inhalte bei Google melden (Stand: Oktober 2026)
  17. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Primäre Inhaberschaft eines Unternehmensprofils übertragen (Stand: Oktober 2026)
  18. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmensprofil aus Ihrem Google-Konto entfernen (Stand: Oktober 2026)
  19. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Entfernung eines Unternehmensprofils aus der Google Suche und Google Maps beantragen (Stand: Oktober 2026)
  20. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Beiträge erstellen und verwalten (Stand: Oktober 2026)
  21. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Lokales Ranking bei Google verbessern (Stand: Oktober 2026)
  22. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Wie Google Informationen in Unternehmensprofilen bezieht und verwendet (Stand: Oktober 2026)
  23. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Leistung und Statistiken Ihres Unternehmensprofils (Stand: Oktober 2026)
  24. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Unternehmensprofil mit Google Analytics verknüpfen (Stand: Oktober 2026)
  25. Google Search Central: Strukturierte Daten für lokale Unternehmen (LocalBusiness) (Stand: September 2026, abgerufen Oktober 2026)
Christoph Weingärtner

Christoph Weingärtner

Gründer von siteerstellen.de

Marketer aus Kirchheim unter Teck, seit 2018 im Digitalmarketing. Als CMO von Memberspot mitverantwortlich für das Wachstum von 300.000 auf 900.000 Euro Monatsumsatz, Betreiber von kistrategie.de. Baut Websites, die gefunden werden und Anfragen bringen.

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