Ein Website-Baukasten reicht, wenn Sie schnell, günstig und ohne Technik-Kenntnisse eine ordentliche Online-Präsenz brauchen, etwa zur Gründung, im Nebenerwerb oder als digitale Visitenkarte. Laut Anbieterseiten kostet ein Tarif mit eigener Domain im Oktober 2026 etwa 7 bis 40 € im Monat. An Grenzen stößt ein Baukasten, wenn die Website gezielt Anfragen bringen soll und Ihnen die Zeit für gute Texte, Struktur und Sichtbarkeit bei Google fehlt.
In diesem Ratgeber vergleiche ich sieben bekannte Anbieter mit aktuellen Preisen, zeige, was die kostenlosen Tarife taugen, rechne die Kosten über drei Jahre durch und erkläre, wann ein Baukasten völlig genügt und wann ein Webdesigner die bessere Wahl ist. Welche Gesamtkosten bei den verschiedenen Wegen auf Sie zukommen, beschreibe ich ausführlich im Leitfaden Was kostet eine Website?.
Was ist ein Website-Baukasten und wie funktioniert er?
Ein Website-Baukasten ist ein Online-Dienst, mit dem Sie eine Website im Browser zusammenstellen, ohne eine Zeile Code zu schreiben. Sie wählen eine Vorlage, passen Farben und Schriften an und füllen fertige Bausteine mit Ihren Texten und Bildern: Kopfbereich, Textblock, Bildergalerie, Kontaktformular, Karte. Hosting, Sicherheitszertifikat und Updates übernimmt der Anbieter. Sie bezahlen dafür einen monatlichen Tarif, meist mit Rabatt bei Jahreszahlung.
Der Unterschied zu einem Content-Management-System wie WordPress liegt in der Verantwortung. Bei WordPress mieten Sie Speicherplatz bei einem Hoster, installieren die Software und kümmern sich selbst um Updates, Erweiterungen und Sicherungen. Beim Baukasten mieten Sie ein Komplettpaket. Das ist bequemer, aber Sie sind an die Möglichkeiten und Preise des Anbieters gebunden.
Was ein Baukasten typischerweise kann
Die Grundausstattung ist bei allen großen Anbietern ähnlich: mobil optimierte Vorlagen, Kontaktformular, Bildergalerien, Einbindung von Karten und Videos, Einstellungen für Suchmaschinen und eine einfache Besucherstatistik. Darüber hinaus unterscheiden sich die Tarife. Terminbuchung, Online-Shop, Blog oder Ratgeberbereich, Mitgliederbereiche und Mehrsprachigkeit sind je nach Anbieter erst in höheren Tarifen enthalten oder kommen als kostenpflichtige App dazu. Schreiben Sie deshalb vor dem Vergleich auf, welche Funktionen Sie in den nächsten zwei Jahren wirklich brauchen. Viele Betriebe zahlen für Funktionen, die sie nie nutzen, und merken erst später, dass eine wichtige Funktion fehlt.
Fast alle Baukästen bieten inzwischen KI-Funktionen. Sie erzeugen aus wenigen Angaben einen ersten Entwurf mit Seiten, Texten und Bildern. Das beschleunigt den Start, ersetzt aber nicht die Arbeit an Inhalten, die zu Ihren Kunden passen. Ich arbeite seit 2016 mit KI-Werkzeugen und nutze sie täglich. Gute Ergebnisse entstehen dort, wo jemand der KI genau sagt, für wen geschrieben wird und was diese Menschen überzeugt. Ohne diese Angaben klingen KI-Texte auf jeder Handwerker-Website gleich. Mehr dazu im Ratgeber Website mit KI erstellen.
Sieben Homepage-Baukästen im Vergleich mit Preisen
Die folgende Übersicht zeigt die Tarife der bekanntesten Anbieter, so wie sie auf den Preisseiten stehen. Alle Angaben haben den Stand Oktober 2026. Preise ändern sich, prüfen Sie vor dem Abschluss die aktuelle Seite.
| Anbieter | Sitz | Kostenloser Einstieg | Tarife mit eigener Domain pro Monat | Bedingungen laut Anbieter |
|---|---|---|---|---|
| Jimdo | Deutschland | Free: jimdosite.com-Adresse, 5 Seiten | Start 12 €, Grow 20 €, Grow Legal 29 €, Unlimited 50 € | 12 Monate Laufzeit, inkl. MwSt. |
| IONOS MyWebsite | Deutschland | kostenloser Testzugang | Starter 6 € (danach 12 €), Plus 1 € (danach 18 €), Pro 18 € (danach 33 €) | Einführungspreis für 6 bzw. 12 Monate, inkl. MwSt. |
| STRATO | Deutschland | erster Monat 0 € bei Basic und Pro | Basic 7 €, Plus 1 € (danach 12 €), Pro 18 € | 12 Monate Laufzeit, inkl. MwSt.; Domain dauerhaft inklusive |
| Webador | Niederlande | Free: ohne eigene Domain | Lite 5,50 €, Pro 10 €, Business 20 €; im ersten Jahr laut Aktion bis 31.10.2026 die Hälfte | jährliche Zahlung, zzgl. MwSt.; Domain ab dem 2. Jahr 20 € pro Jahr |
| Wix | Israel | Gratis-Version ohne eigene Domain | Light 16,66 €, Core 29,75 €, Business 40,46 €, Business Elite 177,31 € | Jahresabo, im Voraus bezahlt, inkl. MwSt. |
| Squarespace | USA | 14 Tage Probephase | Basic 12 €, Core 18 €, Plus 32 €, Advanced 69 € | bei jährlicher Zahlung |
| Webflow | USA | Starter: webflow.io-Adresse, 2 Seiten | Basic 15 US-Dollar, Premium 25 US-Dollar | bei jährlicher Zahlung, Abrechnung in US-Dollar |
Worauf Sie beim Anbieter-Vergleich achten
Die Monatspreise sind nur ein Teil der Entscheidung. Prüfen Sie vor dem Abschluss diese Punkte, am besten direkt auf der Preisseite und in den Vertragsbedingungen des Anbieters:
- Regulärer Preis nach dem Einführungszeitraum und Mindestlaufzeit
- Ob der Preis inklusive oder zuzüglich Mehrwertsteuer angegeben ist
- Kosten für die Domain ab dem zweiten Jahr
- Grenze bei der Anzahl der Seiten, etwa 10 Seiten im Jimdo-Tarif Start
- Anzahl und Größe der E-Mail-Postfächer
- Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und Speicherort der Daten
- Support auf Deutsch und Erreichbarkeit
- Ob Funktionen wie Terminbuchung oder Shop im Tarif enthalten sind oder extra kosten
- Was Sie bei einer Kündigung mitnehmen können
Jimdo
Jimdo ist ein Hamburger Anbieter und richtet sich klar an Selbstständige und kleine Betriebe. Die Tarife sind übersichtlich, die Bedienung ist einfach. Im Tarif Start sind laut Preisseite zehn Seiten enthalten, ab Grow 50 Seiten und persönlicher Support innerhalb von 24 Stunden. Suchmaschinen-Einstellungen und Besucherstatistik gibt es in allen bezahlten Tarifen. Grow Legal ergänzt Rechtstexte, die laufend aktualisiert werden. Für eine kompakte Firmenwebsite ist Jimdo ein solider Kandidat. Wer viel gestalten will, findet die Vorlagen eher schlicht.
IONOS MyWebsite
IONOS lockt mit sehr niedrigen Einführungspreisen, beim Tarif Plus 1 € im Monat für zwölf Monate. Danach gilt der reguläre Preis von 18 €. Laut Anbieter sind eine Wunsch-Domain, E-Mail-Adressen und eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen inklusive. Der Plus-Tarif bringt Online-Terminbuchung und KI-Werkzeuge für Texte und Bilder mit. Achten Sie auf die Laufzeit: Die Angebote sind laut IONOS teils an Mindestvertragslaufzeiten gebunden.
STRATO Homepage-Baukasten
STRATO ist ein Berliner Anbieter und vor allem für Hosting und Domains bekannt. Der Baukasten heißt dort Smartwebsite und kommt laut Preisseite in drei Tarifen: Basic mit 5 Unterseiten für 7 € im Monat, Plus mit 100 Unterseiten für 1 € in den ersten zwölf Monaten und danach 12 €, Pro mit 500 Unterseiten für 18 €. Bei zwölf Monaten Laufzeit fällt keine Einrichtungsgebühr an, bei monatlicher Laufzeit kosten die Tarife mehr und dazu kommen 15 € Einrichtung. Eine Domain und zwei Postfächer sind in allen Tarifen enthalten. Ab Plus gibt es neben dem KI-Website-Generator auch KI-Werkzeuge für Texte und Suchmaschinen-Hinweise. Einen Shop enthalten diese drei Tarife nicht. Für eine kleine Firmenwebsite mit deutschem Anbieter ist STRATO Plus über drei Jahre einer der günstigsten Wege, die Grenze von fünf Seiten im Basic-Tarif ist für die meisten Betriebe aber zu eng.
Webador
Webador gehört zur niederländischen JouwWeb B.V. und wirbt mit besonders einfacher Bedienung und niedrigen Preisen. Die regulären Tarife kosten laut Preisseite 5,50 € (Lite), 10 € (Pro) und 20 € (Business) im Monat bei jährlicher Zahlung, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Im kleinsten bezahlten Tarif Lite zeigt die Website laut Preisseite noch Werbeanzeigen, erst ab Pro ist sie werbefrei und enthält einen kleinen Shop mit 10 Produkten. Die Domain ist im ersten Jahr kostenlos und kostet danach 20 € im Jahr. Beim Vergleich mit anderen Anbietern sollten Sie die Mehrwertsteuer hinzurechnen, weil die meisten deutschen Anbieter Bruttopreise angeben.
Wix
Wix bietet laut eigener Seite über 900 Vorlagen und einen sehr freien Editor. Dazu kommt ein großer App-Markt für Buchungen, Shops, Veranstaltungen und mehr. Damit ist Wix der vielseitigste der hier genannten Baukästen. Der Preis dafür: Die Tarife liegen über Jimdo, und die Freiheit des Editors verleitet zu überladenen Seiten, die auf dem Smartphone langsam werden. Laut W3Techs laufen 4,2 % aller Websites mit Wix (Stand 05.10.2026).
Squarespace
Squarespace ist für ausgefeilte Design-Vorlagen bekannt, die besonders bei Fotografen, Kreativen und Gastronomie beliebt sind. Die Preise liegen bei jährlicher Zahlung zwischen 12 und 69 € im Monat. Die Oberfläche ist teilweise noch stärker an Vorlagen gebunden als bei Wix, dafür sehen Ergebnisse auch ohne Design-Erfahrung aufgeräumt aus.
Webflow
Webflow ist ein Werkzeug für Menschen mit Gestaltungs-Erfahrung. Es erlaubt fast pixelgenaue Kontrolle über Layouts und erzeugt sauberen Code, verlangt aber Einarbeitung in Begriffe aus dem Webdesign. Abgerechnet wird in US-Dollar. Für Agenturen und Designer ist Webflow beliebt, für einen Handwerksbetrieb, der selbst bauen will, ist es meist zu komplex.
Was ein Baukasten über drei Jahre wirklich kostet
Monatspreise sind schwer zu vergleichen, weil Einführungspreise, Laufzeiten und Zahlungsweisen sich unterscheiden. Ich rechne deshalb immer mit drei Jahren und dem regulären Preis nach dem Aktionszeitraum. Unter der Annahme, dass die heutigen Preise gleich bleiben, ergibt sich für je einen typischen Tarif:
| Tarif | Rechnung | Summe über 3 Jahre |
|---|---|---|
| STRATO Plus | 12 mal 1 € plus 24 mal 12 € | 300 € |
| Webador Pro | 12 mal 5 € plus 24 mal 10 € plus 2 mal 20 € Domain, zzgl. MwSt. | 340 € netto |
| IONOS MyWebsite Plus | 12 mal 1 € plus 24 mal 18 € | 444 € |
| Wix Light | 36 mal 16,66 € | 599,76 € |
| Squarespace Core | 36 mal 18 € | 648 € |
| Jimdo Grow | 36 mal 20 € | 720 € |
| Webflow Basic | 36 mal 15 US-Dollar | 540 US-Dollar |
Bei Webador ist der halbe Preis im ersten Jahr eingerechnet, der laut Preisseite für Abschlüsse bis 31.10.2026 gilt. Mit 19 % Mehrwertsteuer sind das rund 405 €, also mehr als bei STRATO Plus und weniger als bei IONOS MyWebsite Plus. STRATO und Webador sind in diesem Vergleich die günstigsten Wege zu einer werbefreien Website mit eigener Domain. Beide setzen voraus, dass Ihnen der Funktionsumfang reicht.
Monatlich oder jährlich zahlen
Fast alle Anbieter werben mit dem Monatspreis bei Jahreszahlung. Wer monatlich zahlt, zahlt mehr: Squarespace gibt die Ersparnis bei jährlicher Zahlung auf seiner Preisseite mit bis zu 36 % an, Wix weist darauf hin, dass die angegebenen Preise für Jahresabonnements gelten, die beim Kauf vollständig bezahlt werden. Für den Test reicht der Gratis-Tarif. Sobald Sie sich entschieden haben, ist die Jahreszahlung meist die günstigere Wahl, bindet Sie aber für zwölf Monate.
Bei Wix ist die Domain laut Preisseite nur im ersten Jahr gratis, danach kommen Domainkosten hinzu. Zum Vergleich: Ein WordPress-Hosting-Paket bei IONOS kostet im Tarif mit dem Einführungspreis von 1 € für zwölf Monate danach 10 € im Monat, über drei Jahre also 252 €, plus eventuelle Kosten für Theme und Plugins und plus Ihre Zeit für die Pflege.
Das sind überschaubare Beträge. Ein Baukasten ist damit auch über Jahre die günstigste Art, online zu sein, solange Sie die Arbeit selbst machen. Wie Ihre eigene Zeit in die Rechnung einfließt, zeige ich im Leitfaden zu den Website-Kosten.
Baukasten oder Webdesigner? Treffen Sie die Entscheidung mit zwölf Fragen
Ob ein Baukasten reicht, hängt weniger vom Anbieter ab als von Ihrem Ziel und Ihrer Zeit. Ich habe die Fragen, die ich in Erstgesprächen stelle, in eine Entscheidungshilfe gepackt. Sie beantworten zwölf Fragen, vergeben Punkte und sehen am Ende, ob ein Baukasten genügt oder ob sich eine individuelle Website lohnt. Dazu gibt es eine Kostenrechnung für drei Jahre und Checklisten für beide Wege.
Website-Baukasten kostenlos: Was die Gratis-Tarife leisten
Eine Homepage kostenlos erstellen geht tatsächlich, und zwar dauerhaft. Mehrere Anbieter haben einen Gratis-Tarif ohne Zeitlimit. Der Haken liegt nicht im Preis, sondern in den Einschränkungen. Die folgende Übersicht zeigt, was die Anbieter laut Preisseiten und Hilfe-Centern mit Stand Oktober 2026 kostenlos anbieten.
| Angebot | Adresse | Wichtigste Einschränkungen laut Anbieter |
|---|---|---|
| Jimdo Free | Adresse mit Endung jimdosite.com | höchstens 5 Seiten |
| Wix (kostenlose Website) | Adresse im Format name.wixsite.com/website | Wix-Werbung auf der Seite, 500 MB Speicher, 1 GB Bandbreite, eigene Domain nur mit Premiumpaket |
| Webador Free | Adresse des Anbieters | keine eigene Domain, Basis-Funktionen |
| Webflow Starter | Adresse mit Endung webflow.io | höchstens 2 Seiten |
| Google Sites | Google-Adresse, eigene Domain verbindbar | wenige Gestaltungsmöglichkeiten, Domain-Inhaberschaft muss über die Search Console bestätigt werden |
| STRATO, IONOS | kein dauerhafter Gratis-Tarif | STRATO: erster Monat 0 € bei Basic und Pro; IONOS: kostenloser Testzugang |
Wofür eine kostenlose Homepage reicht
Ein Gratis-Tarif ist gut zum Ausprobieren, für ein Vereinsfest, eine Familienseite oder eine Projektseite, die nur für kurze Zeit gebraucht wird. Für ein Unternehmen ist er keine Dauerlösung. Drei Gründe sprechen dagegen: Die Adresse enthält den Namen des Anbieters, bei einigen Anbietern erscheint Werbung auf Ihrer Seite, und eine E-Mail-Adresse mit Ihrem Firmennamen gibt es nur mit eigener Domain.
Wichtig ist außerdem: Auch eine kostenlose Website eines Unternehmens braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Rechtstexte sind in den Gratis-Tarifen in der Regel nicht enthalten. Nutzen Sie den kostenlosen Tarif deshalb als Probefahrt. Wenn Ihnen die Bedienung liegt, wechseln Sie in einen bezahlten Tarif mit eigener Domain, bevor Sie die Adresse auf Visitenkarten drucken.
Google Sites als Sonderfall
Google Sites ist ein einfacher Website-Editor, den Sie mit einem Google-Konto nutzen können. Laut Google-Hilfe lassen sich bis zu fünf eigene Domains mit einer Website verbinden, wenn Sie die Inhaberschaft der Domain in der Google Search Console bestätigen. Die Gestaltung bleibt allerdings schlicht, Funktionen wie Terminbuchung, Shop oder ausgefeilte Suchmaschinen-Einstellungen fehlen. Für interne Projektseiten oder eine Übergangslösung kann das reichen, für einen Firmenauftritt, der Kunden überzeugen soll, eher nicht.
Bester Website-Baukasten: Gibt es einen Testsieger?
Wer nach dem besten Homepage-Baukasten sucht, findet viele Tests mit unterschiedlichen Siegern. Jeder Test gewichtet andere Kriterien: Mal zählen nur Gratis-Tarife, mal Funktionsumfang, mal Bedienung oder Datenschutz. Ein Testsieger bei kostenlosen Tarifen kann für eine Firmenwebsite mit Terminbuchung die falsche Wahl sein. Ich habe für diesen Ratgeber keinen eigenen Labortest durchgeführt. Die folgende Einordnung beruht auf den Preisseiten und Funktionsangaben der Anbieter und auf meiner Erfahrung damit, was kleine Betriebe von einer Website brauchen.
| Ihr Vorhaben | Passende Anbieter | Warum |
|---|---|---|
| Kleine Firmenwebsite mit deutschem Anbieter | Jimdo, STRATO, IONOS | einfache Bedienung, Sitz in Deutschland, Domain im Tarif |
| Rechtstexte direkt im Tarif | Jimdo Grow Legal | Rechtstexte laut Anbieter laufend aktualisiert |
| Viele Funktionen, Buchungen, Apps | Wix | großer App-Markt, sehr freier Editor, über 900 Vorlagen laut Anbieter |
| Design-Vorlagen für Fotografie, Gastronomie, Kreative | Squarespace | aufgeräumte Vorlagen, auch ohne Design-Erfahrung |
| Volle gestalterische Kontrolle | Webflow | für Menschen mit Webdesign-Erfahrung |
| Sehr kleines Budget, wenige Produkte | Webador, STRATO | niedrige reguläre Preise, Webador Pro mit kleinem Shop |
| Kostenlose Seite unter eigener Domain | Google Sites | ohne Tarif, aber mit wenigen Funktionen |
So finden Sie Ihren eigenen Testsieger
Ein eigener Test an einem Abend sagt mehr als jede Rangliste. So gehen Sie vor:
- Wählen Sie zwei Anbieter aus der Tabelle, die zu Ihrem Vorhaben passen.
- Bauen Sie in beiden dieselben drei Seiten: Startseite, eine Leistungsseite, Kontakt.
- Öffnen Sie beide Entwürfe auf Ihrem eigenen Smartphone und prüfen Sie Lesbarkeit und Ladezeit.
- Testen Sie das Kontaktformular und schauen Sie, wo die Anfragen ankommen.
- Suchen Sie die Felder für Seitentitel und Beschreibung und prüfen Sie, ob Sie sie für jede Seite einzeln setzen können.
- Notieren Sie den regulären Preis nach dem Aktionszeitraum und die Mindestlaufzeit.
Der Anbieter, mit dem Sie schneller zu einem guten Ergebnis kommen, ist für Sie der bessere.
Wann ein Baukasten völlig reicht
Ich sage das so deutlich, weil es oft anders verkauft wird: Für viele Vorhaben ist ein Baukasten die richtige Wahl, und eine teure individuelle Website wäre verschenktes Geld. Das gilt besonders in diesen Fällen:
- Sie gründen gerade und wollen erst prüfen, ob Ihr Angebot funktioniert.
- Ihre Kunden kommen fast ausschließlich über Empfehlungen und suchen Sie nur noch zur Bestätigung.
- Sie brauchen eine Visitenkarte mit wenigen Seiten: Angebot, Über mich, Kontakt.
- Sie haben Freude am Gestalten und Zeit, sich in Texte und Bilder einzuarbeiten.
- Die Website ist für ein Hobby, einen Verein oder ein privates Projekt gedacht.
- Ihr Budget ist im Moment knapp, und jeder Euro wird an anderer Stelle dringender gebraucht.
In diesen Fällen empfehle ich, den kostenlosen Tarif von zwei Anbietern auszuprobieren, sich für den mit der angenehmeren Bedienung zu entscheiden und die gesparte Zeit in gute Texte zu stecken. Eine einfache Website mit klaren Aussagen schlägt eine aufwendige mit leeren Phrasen. Hilfreich ist es, vor dem ersten Klick die Seiten zu planen. Wie das geht, steht im Ratgeber zur Website-Struktur.
Der Baukasten als Zwischenlösung
Ein Baukasten muss keine Entscheidung für immer sein. Viele starten mit einem einfachen Tarif und lassen später eine individuelle Website erstellen, wenn das Geschäft läuft und die Website mehr leisten soll. Damit der Wechsel leicht fällt, registrieren Sie die Domain auf Ihren Namen, schreiben Ihre Texte in einem eigenen Dokument vor und sammeln Fotos in einem eigenen Ordner. So geht beim Umzug nichts verloren, und Sie verlieren keine Zeit mit dem Zusammensuchen.
Wo Website-Baukästen an Grenzen stoßen
Baukästen sind über die Jahre deutlich besser geworden. Einige Grenzen bleiben, und sie werden umso wichtiger, je mehr die Website zu Ihrem Geschäft beitragen soll.
Inhalte und Struktur liefert der Baukasten nicht
Die größte Grenze ist keine technische. Ein Baukasten gibt Ihnen Werkzeuge, aber keine Antwort auf die Fragen, welche Seiten Sie brauchen, was auf der Startseite stehen muss und wie Besucher zu einer Anfrage geführt werden. Viele Baukasten-Websites, die ich sehe, haben deshalb das gleiche Problem wie manche teure Agentur-Website: Sie sehen ordentlich aus, sagen aber nicht klar, für wen das Angebot ist und warum man hier anfragen sollte. Seit ich 2018 im Digitalmarketing angefangen habe, hat sich daran wenig geändert. Die Werkzeuge wurden besser, die Texte nicht.
Sichtbarkeit bei Google und in KI-Antworten
Alle großen Baukästen erlauben die wichtigsten Einstellungen für Suchmaschinen: eigene Seitentitel, Beschreibungen, sprechende Adressen und eine Sitemap. Gute Platzierungen sind damit möglich. Schwieriger wird es bei Details, die für Wettbewerb um umkämpfte Begriffe zählen: fein steuerbare strukturierte Daten, sehr schnelle Ladezeiten, eine saubere Struktur über viele Unterseiten hinweg. Wichtiger als die Technik ist aber auch hier der Inhalt. Wer für jede Leistung eine eigene, gut geschriebene Seite anlegt, kommt mit einem Baukasten weiter als mit einer technisch perfekten Website ohne Inhalt. Was Sie konkret tun können, beschreibe ich im Ratgeber bei Google gefunden werden.
Ladezeit und überladene Vorlagen
Viele Vorlagen arbeiten mit großen Bildern, Animationen und Effekten. Auf einem schnellen Rechner im Büro fällt das nicht auf. Auf dem Smartphone mit schwachem Empfang dagegen sofort. Prüfen Sie Ihre Website regelmäßig auf dem eigenen Handy, verzichten Sie auf Spielereien und verkleinern Sie Bilder vor dem Hochladen. Jede App, die Sie aus dem App-Markt einbinden, lädt zusätzlichen Code.
Gebunden an den Anbieter
Eine Baukasten-Website gehört technisch zum Anbieter. Steigen die Preise, ändert sich der Funktionsumfang oder stellt der Anbieter einen Tarif ein, haben Sie wenig Spielraum. Ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist in der Regel ein Neuaufbau, nur Texte, Bilder und Domain können Sie mitnehmen. Halten Sie Ihre Texte deshalb zusätzlich in einem eigenen Dokument fest.
Shop, Mehrsprachigkeit und besondere Funktionen
Ein kleiner Online-Shop, eine zweite Sprache oder ein einfacher Mitgliederbereich sind in vielen Baukästen möglich, meist in den höheren Tarifen. Schwierig wird es, wenn Sie Funktionen brauchen, die genau zu Ihren Abläufen passen: ein Angebotsrechner mit eigenen Regeln, eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft oder ein Kundenbereich mit besonderen Rechten. Dann stoßen Sie an die Grenzen dessen, was der Anbieter vorgesehen hat, und landen bei Workarounds über externe Dienste, die jeweils eigene Kosten und eigene Datenschutzfragen mitbringen.
Wenn viele Websites gleich aussehen
Beliebte Vorlagen werden tausendfach genutzt. Für Besucher ist das kein Drama, solange Inhalt und Fotos eigenständig sind. Problematisch wird es, wenn mehrere Betriebe derselben Branche in derselben Stadt mit derselben Vorlage, ähnlichen Stockfotos und ähnlich allgemeinen Texten auftreten. Dann bleibt beim Kunden nichts hängen. Wiedererkennung entsteht durch eigene Fotos, Ihre Farben und Ihr Logo, vor allem aber durch Aussagen, die nur auf Sie zutreffen: Ihr Einzugsgebiet, Ihre Spezialisierung, Ihre Arbeitsweise, echte Projekte.
Datenschutz und Anbieter-Sitz
Wenn Sie eine Website mit Kontaktformular betreiben, verarbeitet der Baukasten-Anbieter personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag. Dafür brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, den die großen Anbieter bereitstellen. Prüfen Sie außerdem, wo die Daten gespeichert werden. Bei Anbietern mit Sitz außerhalb der EU sollten Sie in Ihrer Datenschutzerklärung beschreiben, auf welcher Grundlage Daten übermittelt werden. Die Anbieter-Sitze stehen in der Vergleichstabelle oben.
WordPress oder Baukasten?
WordPress ist kein Baukasten im engeren Sinn, wird aber oft als Alternative genannt. Es ist das mit Abstand verbreitetste System: Laut W3Techs laufen 40,1 % aller Websites weltweit mit WordPress (Stand 05.10.2026). Sie mieten dafür Hosting, bei IONOS zum Beispiel ab 5 € im Monat nach dem Einführungszeitraum, und installieren die Software selbst oder per Klick.
Baukasten
- Komplettpaket, keine Updates nötig
- schneller Start, einfache Bedienung
- an Anbieter und dessen Preise gebunden
- Umzug bedeutet Neuaufbau
WordPress
- volle Kontrolle und Tausende Erweiterungen
- Hoster frei wählbar, Website umziehbar
- Updates, Sicherungen und Sicherheit in Ihrer Verantwortung
- mehr Einarbeitung oder ein Dienstleister für die Pflege
Für wen sich was eignet, lässt sich recht klar sagen. Wer nur eine kleine Website braucht und mit Technik nichts zu tun haben will, ist beim Baukasten besser aufgehoben. Wer langfristig wachsen will, etwa mit einem Ratgeberbereich, mehreren Sprachen, Mitgliederbereich oder besonderen Funktionen, und jemanden für die Pflege hat, fährt mit WordPress flexibler. Eine nicht gepflegte WordPress-Installation ist allerdings riskanter als jeder Baukasten. Was zu einer guten Pflege gehört, steht im Ratgeber Website-Wartung.
Baukasten oder Webdesigner in sechs Schritten entscheiden
Die Frage „Baukasten oder Webdesigner“ entscheidet sich an wenigen Punkten. Wenn Sie die folgenden Schritte durchgehen, zeichnet sich die Richtung meist deutlich ab.
- Ziel der Website festlegen Soll sie informieren oder Anfragen bringen? Eine Visitenkarte und ein Vertriebskanal brauchen unterschiedlich viel Arbeit.
- Wert eines Auftrags betrachten Je höher der Auftragswert, desto eher lohnt sich eine Website, die gezielt auf Anfragen ausgerichtet ist.
- Eigene Zeit ehrlich schätzen Wer schreibt Texte, wer macht Fotos, wer pflegt die Seite in einem Jahr?
- Wettbewerb prüfen Suchen Sie bei Google nach Ihrer Leistung und Ihrem Ort. Was Sie dort sehen, ist Ihr Maßstab.
- Kosten über drei Jahre rechnen Baukasten-Tarif plus Ihre Stunden gegen eine einmalige Investition plus laufende Kosten.
- Probe machen Bauen Sie einen Abend lang mit dem Gratis-Tarif. Danach wissen Sie, ob Ihnen das liegt.
Die Entscheidungshilfe zum Download erweitert diese sechs Schritte auf zwölf Fragen mit Punktwertung.
Was ein Webdesigner zusätzlich liefert
Ein guter Webdesigner liefert mehr als Gestaltung. Er klärt mit Ihnen, wer Ihre Kunden sind, welche Fragen sie haben und welche Seiten deshalb nötig sind. Er schreibt Texte oder überarbeitet Ihre, achtet auf Ladezeit, Suchmaschinen-Grundlagen und mobile Darstellung und sorgt dafür, dass der Weg zur Anfrage kurz ist. Als ich memberspot.de und deffland-gmbh.de gebaut habe, stand am Anfang jeweils die Frage, was Besucher wissen müssen, bevor sie anfragen oder kaufen. Das Design kam danach.
Wann sich der Webdesigner lohnt
Ein Webdesigner lohnt sich, wenn Ihre Website Aufträge bringen soll, wenn ein einzelner Auftrag mehr wert ist als die Website selbst und wenn Ihnen die Zeit fehlt, sich in Texte und Technik einzuarbeiten. Auch wer einen Baukasten-Auftritt hat, der seit Jahren keine Anfragen bringt, ist oft mit einem gezielten Website-Relaunch besser bedient als mit dem nächsten Vorlagen-Wechsel.
Bei siteerstellen.de bekommen Sie nach einem Gespräch einen kostenlosen Entwurf und zahlen nur, wenn er Ihnen gefällt. Ab der Freigabe ist die Website in etwa drei Tagen online, der Preis liegt ab 1.000 € einmalig, Suchmaschinen-Grundlagen und verkaufsstarke Texte sind enthalten. Damit liegt eine individuelle Website über drei Jahre nicht weit von einem höheren Baukasten-Tarif entfernt, wenn man die eigene Arbeitszeit mitrechnet.
So holen Sie das Beste aus Ihrem Baukasten heraus
Wenn Sie sich für einen Baukasten entscheiden, machen diese Punkte den größten Unterschied. Keiner davon kostet Geld, alle kosten etwas Zeit.
Vor dem Bauen planen
Schreiben Sie auf, welche Seiten Sie brauchen, bevor Sie eine Vorlage auswählen. Eine Seite je Leistung ist besser als eine lange Seite mit allem. Notieren Sie für jede Seite die drei Fragen, die Kunden dazu am häufigsten stellen, und beantworten Sie genau diese.
Texte für Kunden schreiben, nicht für sich
Beginnen Sie jede Seite mit dem Nutzen für den Kunden, nicht mit der Firmengeschichte. Nennen Sie Ihr Einzugsgebiet, Ihre Leistungen mit den Worten, die Kunden bei Google eingeben, und einen klaren nächsten Schritt: anrufen, Formular, Termin. Belege wie Referenzen, Bewertungen und Fotos echter Projekte schaffen Vertrauen.
Technische Grundlagen ausfüllen
Geben Sie jeder Seite einen eigenen Seitentitel und eine Beschreibung, benennen Sie Bilder sinnvoll und hinterlegen Sie Alternativtexte. Verbinden Sie Ihre eigene Domain, richten Sie eine E-Mail-Adresse mit Ihrer Domain ein und melden Sie die Website in der Google Search Console an. Prüfen Sie Impressum und Datenschutzerklärung.
Außerhalb der Website sichtbar werden
Für lokale Betriebe ist ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil oft wichtiger als jede Design-Entscheidung. Es ist kostenlos, erscheint bei lokalen Suchen über den normalen Ergebnissen und verlinkt auf Ihre Website. Bitten Sie zufriedene Kunden um Bewertungen und halten Sie Öffnungszeiten und Leistungen aktuell.
Nach dem Start messen und verbessern
Eine Website ist nach dem Livegang nicht fertig. Schauen Sie in der Google Search Console nach, zu welchen Suchbegriffen Ihre Seiten erscheinen und wie oft sie angeklickt werden. Zählen Sie, wie viele Anfragen über die Website kommen, zum Beispiel indem Sie Neukunden fragen, wie sie auf Sie aufmerksam geworden sind. Wenn eine Seite zwar gefunden, aber selten angeklickt wird, überarbeiten Sie Seitentitel und Beschreibung. Wenn Besucher kommen, aber nicht anfragen, liegt es meist am Text oder an einem zu versteckten Kontaktweg. Für Statistik-Werkzeuge, die Cookies setzen, brauchen Sie eine Einwilligung der Besucher.
Verlängerung und Preise im Blick behalten
Tragen Sie sich das Ende des Einführungszeitraums und den Verlängerungstermin in den Kalender ein. Prüfen Sie einige Wochen vorher, welcher Preis dann gilt und ob Sie den Tarif in dieser Form noch brauchen. Manchmal reicht ein kleinerer Tarif, manchmal ist der Zeitpunkt gut, über einen Wechsel nachzudenken.
Fazit: Baukasten, wenn es einfach sein darf, Webdesigner, wenn Anfragen zählen
Ein Website-Baukasten ist eine gute Lösung für viele kleine Vorhaben. Er ist günstig, schnell und erfordert keine Technik-Kenntnisse. Jimdo, IONOS und STRATO punkten mit einfacher Bedienung und deutschem Sitz, Webador und STRATO mit niedrigen regulären Preisen, Wix mit Funktionsvielfalt, Squarespace mit Vorlagen und Webflow mit Gestaltungsfreiheit. Den einen Testsieger gibt es nicht. Ein Abend mit zwei Gratis-Tarifen zeigt Ihnen schneller als jede Rangliste, welcher Anbieter zu Ihnen passt. Wer gründet, nebenbei startet oder eine digitale Visitenkarte braucht, sollte den Baukasten nehmen und das gesparte Geld in gute Texte und Fotos stecken.
Wenn die Website dagegen ein Vertriebskanal sein soll, verschiebt sich die Rechnung. Dann zählen Struktur, Texte und Sichtbarkeit mehr als der Monatspreis, und die eigene Zeit am Baukasten wird zum größten Kostenfaktor. In diesem Fall lohnt ein Blick auf eine individuell erstellte Website. Wie sie bei mir aussehen würde, zeige ich Ihnen gern vorab mit einem kostenlosen Entwurf, ohne Risiko: Sie zahlen nur, wenn er Ihnen gefällt.
Häufige Fragen
Was ist ein Website-Baukasten?
Ein Website-Baukasten ist ein Online-Dienst, mit dem Sie eine Website ohne Programmierkenntnisse aus Vorlagen und fertigen Bausteinen zusammenstellen. Hosting, Sicherheit und Updates übernimmt der Anbieter, Sie zahlen einen monatlichen Tarif. Bekannte Anbieter sind Wix, Jimdo, IONOS MyWebsite, Squarespace und Webflow.
Welcher Homepage-Baukasten ist der beste?
Den einen besten Baukasten gibt es nicht, es kommt auf Ihr Vorhaben an. Jimdo, IONOS und STRATO sind deutsche Anbieter mit einfacher Bedienung, Wix bietet die meisten Funktionen und Apps, Squarespace punktet bei Design-Vorlagen und Webflow bei gestalterischer Freiheit. Testsieger in Magazinen hängen von den gewählten Kriterien ab. Testen Sie zwei Anbieter im kostenlosen Tarif, bevor Sie sich für ein Jahr binden.
Was kostet ein Website-Baukasten im Monat?
Ein Website-Baukasten kostet laut Anbieterseiten im Oktober 2026 etwa 7 bis 40 € im Monat für einen Tarif mit eigener Domain. STRATO startet bei 7 €, Jimdo bei 12 €, Wix bei 16,66 €, Squarespace bei 12 € bei jährlicher Zahlung. IONOS lockt mit Einführungspreisen ab 1 €, danach kostet der Tarif Plus 18 € im Monat. Gratis-Tarife gibt es, aber nur mit Anbieter-Adresse.
Gibt es einen Website-Baukasten kostenlos?
Ja, Jimdo, Wix, Webador und Webflow haben dauerhaft kostenlose Tarife, Google Sites ist mit einem Google-Konto ebenfalls kostenlos. Die Gratis-Tarife laufen aber unter einer Adresse des Anbieters, haben weniger Seiten oder Speicher und zeigen teils Werbung. Für Tests und private Projekte reicht das. Für ein Unternehmen sind eine eigene Domain und eine passende E-Mail-Adresse Pflicht, und die gibt es nur im bezahlten Tarif oder mit Zusatzaufwand.
Was kostet der Homepage-Baukasten von STRATO oder IONOS?
Der STRATO-Baukasten kostet laut Preisseite im Oktober 2026 im Tarif Plus 1 € im Monat für zwölf Monate und danach 12 €, IONOS MyWebsite Plus 1 € für zwölf Monate und danach 18 €. Beide Preise gelten inklusive Mehrwertsteuer und mit Domain. Über drei Jahre sind das 300 € bei STRATO und 444 € bei IONOS. Achten Sie auf Mindestlaufzeit und Seitenanzahl, STRATO Basic erlaubt nur fünf Unterseiten.
Ist ein Baukasten schlecht für SEO?
Nein, ein Baukasten verhindert gute Platzierungen bei Google nicht. Alle großen Anbieter erlauben eigene Seitentitel, Beschreibungen und saubere Adressen. Entscheidend sind Inhalte, Struktur und Ladezeit. Grenzen zeigen sich eher bei sehr umfangreichen Websites, bei strukturierten Daten und bei der Ladezeit großer Vorlagen mit vielen Effekten.
Kann ich meine Baukasten-Website später umziehen?
Meist nur eingeschränkt. Bei Wix, Jimdo und vergleichbaren Diensten sind Design und Technik an den Anbieter gebunden. Texte und Bilder können Sie mitnehmen, die Website selbst müssen Sie beim neuen Anbieter neu aufbauen. Die Domain lässt sich dagegen übertragen. Planen Sie einen späteren Wechsel deshalb als kleinen Relaunch ein.
WordPress oder Baukasten, was ist besser?
Ein Baukasten ist besser, wenn Sie schnell und ohne Technik-Pflege online gehen wollen. WordPress ist besser, wenn Sie volle Kontrolle, viele Erweiterungen und die Freiheit wollen, den Hoster zu wechseln. Dafür übernehmen Sie bei WordPress Updates und Sicherheit selbst oder bezahlen jemanden dafür. Laut W3Techs nutzen 40,1 % aller Websites WordPress (Stand Oktober 2026).
Lieber gleich sehen, wie Ihre Website aussehen könnte?
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen. Nach einem kostenlosen Gespräch sehen Sie Ihren Entwurf. Bezahlt wird nur, wenn Sie ihn behalten.
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- Wix: Premiumpakete und Preise (Stand: Oktober 2026, Jahresabo, inkl. MwSt.)
- Jimdo: Preise und Pakete für Websites (Stand: Oktober 2026, 12 Monate Laufzeit, inkl. MwSt.)
- IONOS: Homepage-Baukasten MyWebsite (Stand: Oktober 2026, inkl. MwSt.)
- Squarespace: Preise (Stand: Oktober 2026, jährliche Zahlung)
- STRATO: Homepage-Baukasten (Stand: Oktober 2026, 12 Monate Laufzeit, inkl. MwSt.)
- Webador: Preise (Stand: Oktober 2026, jährliche Zahlung, zzgl. MwSt., Aktion bis 31.10.2026)
- Webador: Impressum (JouwWeb B.V., Eindhoven)
- Wix Hilfe-Center: Eine kostenlose Website von Wix erstellen (Stand: Oktober 2026)
- Google Sites-Hilfe: eigene Domain mit einer Website verbinden (Stand: Oktober 2026)
- Webflow: Pricing (Stand: Oktober 2026, jährliche Zahlung, US-Dollar)
- IONOS: Hosting für WordPress (Stand: Oktober 2026, inkl. MwSt.)
- W3Techs: Usage statistics of content management systems (Stand: 05.10.2026)
- Art. 28 DSGVO – Auftragsverarbeiter




